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10 Kommentare

  1. 1

    AeltererKnecht

    Verräter in allen Ämtern, insbesondere in denen der Rüstung übergeordneten RLM´s, RVM´s etc.pp., und Amtsstuben.

    Verrat, Judas sei dein Name!

    Dies, auf dieser Seite des Trutzgauer-Boten zu lesende ist eine Auflistung dessen, was den deutschen Freiheitskampf auf das Schwerste und Gemeinste behindern sollte.

    Was aber weitaus perfider wirkt, ist die Tatsache, daß die Köpfe dieser Hydra in den oberen Etagen zu finden waren. Wie eben heutzutage auch.

    Der Marksatz meines Vaters und seiner Fliegerkameraden, der da lautete: „Von Anbeginn des Krieges flogen wir gegen die eigenen Entwicklungen deutscher Luftrüstung,“ wird mir unvergesslich bleiben.

    Als Anhang zur Tonne, der Hs 293 Gleitbombe mit ihren Irrungen, Wirrungen und ganz speziell dem Hochverrat an dieser Entwicklung, beginnt der Industrieverrat schon bei der „Spitfire“ bis hin zur Yak 3, 7-9! Im Wesentlichen alles Kreationen der Gebrüder Günther, die bei Ernst Heinkel die führenden Köpfe waren.

    Die Vickers Spitfire geht auf die He 70 zurück, die als „Model England“ an Rolls-Royce geliefert wurde. Dann später, die He 100, die nach wenigen „Nachbesserungen“ der Messerschmitt Me 109 um vieles voraus war und deren Entwicklungsvorsprung bis weit über die Einstellungen des Waffengangs hinaus, nach dem 8.Mai 1945 gereicht hätte, wurde an Russland verscherbelt.

    – Auch da schon wurden dem „Haus- und Hoflieferanten“ Messerschmitt, alle Vorzüge zuteil, sodass kein anderer, weil besserer, den Fertigungsauftrag hätte bekommen sollen.

    Heinkels Kreationen He 112, wie auch die Blaupausen der He 100, die von Yakovlev (Yak) nur weiter auf russische Produktionsverhältnisse umgemünzt werden mussten, sollten dann später zum ernsthaften Gegenpart, der an der Ostfront kämpfenden deutschen Flieger, werden. Yakovlev (Yak) selbst war dann auch in 1937 recht häufig auf dem Werksgelände der Heinkel-Flugwerke in Rostock-Marienehe zu finden und wurde so in die entwicklungstechnisch wichtigen Interna eingeführt.

    Verrat all überall.

    Da wurde von Seiten der Ämter behindert – sei ´s aus Unvermögen oder Bösartigkeit – und es wurden unsinnige Forderungen gestellt, die die schon geleistete Arbeit sofort ins Abseits stellten. Es mussten ganze Entwicklungen, die schon kurz vor der Serienreife standen, umgestaltet, ja, komplett neu entwickelt werden, währenddessen die fast fertigen Maschinen als zur Verschrottung freigegeben, an Engländer, Russen, Japaner und Franzosen, gegen lächerliche Zahlbeträge, verhökert wurden.

    Ich will da gar nicht auf die besondere „Beziehung“ Willi Messerschmitts zum RLM eingehen, da wird mir nur speiübel.

    Was diese Behinderungen angeht, da hat oder haben die Flugwerke Focke-Wulf und Heinkel schwer am „behördlichen Behinderungs-Ballast“ zu tragen gehabt. Focke-Wulf insbesondere mit seinem schnellen schweren Jäger, der Fw-137. Ein gelungener Entwurf des Prof. Dr. Kurt Tank, wie er gelungener nicht hätte ausfallen können.

    Das der Milch*, so wie auch Udet Cognac* selbst, Fluggerät, daß Zukunftsweisend war, nicht wollten, ist hinreichend belegt. Hier im Vergleich die Focke-Wulf 187, die in 1937 voll Flug- wie auch Einsatzfähig war, ist ebenso dokumentiert. Die FW-187 war zu ihrer Zeit schon um die 60-70 Km/h schneller als die Me-109 E, auch weitaus Manövrierfähiger und dies mit zwei Jumo 210 Motoren, die beide zusammen knapp zweihundert Mehr-PS lieferten als der Daimler-Benz 601 A-2 mit seiner Startleistung von 1040 PS, aber dafür auch satte 340 Kilogramm mehr an Gewicht zu beschleunigen hatten, dieses an Mehr sollte eigentlich die Aerodynamik verschlechtern. – Rein theoretisch -. Die 109 E befand sich 1937 grad´ in den „Entwicklungsstartlöchern“, hin zum schneller Jäger.

    Dieses Modell, die FW- 187, so wie die He-100, waren dann für die Briten ein willkommenes, heute würde man sagen: Joint-Venture-Geschäft, das den Briten dann die Nasenlänge vorn ermöglicht hat.
    Beide Vögel hatten zu Beginn ihrer Erprobungsphase, ihre Erstflüge mit Rolls-Royce Motoren gemacht. Das war dem Umstand zu verdanken, daß Mercedes-Benz und Junkers mit ihrem Flugmotorenbau, bedingt durch den „Versailler-Frieden“, noch nicht so weit waren standfeste Flugmotoren liefern zu können. Bramo/BMW die mit dem invertierten BMW Typ VII einen ausgereiften, wie auch leistungsmäßig vorn liegenden Flugmotor hatten, welcher dem englischen Peregrine von Rolls-Royce über war, wurden kurzerhand auf luftgekühlte Sternmotoren – Udets Favoriten – festgelegt. Die daraus herrührenden Hemmnisse bei der Entwicklung der Fw 190 A-1, sind auch sattsam bekannt.

    Wie gesagt: H-100, die aus der He-70/Modell England, hervorging, wurde von damaligen „Entscheidungsträgern“ als zu teuer, abgelehnt. Die He-70 war der Urvater der Spitfire und die He-100 der Ziehvater der Yak 7-9.

    Last but not least, die FW-187 war dann der Gene-Pool für die
    de Havilland-Mosquito.

    Wie schon wiederholt: Verrat, Judas sei dein Name! In diesen Chor reiht sich auch der gute William Joyce, alias Lord Haw-Haw, nahtlos ein. Joyce, seines Zeichens Doppelagent, wurde sodann, nach dem Ende der Kriegshandlungen, auch nur und ausschließlich deswegen, erhängt.

    So macht man das! Man liebt den Verrat, den Verräter hängt man, so man ihn nicht mehr benötigt und er gefahrlaufen könnte, Sachverhalte zu berichten!

    Im Übrigen zu Lord Haw-Haw: dessen Synonym wird nur allzu häufig auch in „How-How“ wiedergegeben. Es heißt aber tatsächlich Haw-Haw, gesprochen: „ha-ha.“ Denn das meint in der Agentensprache die lautmalerische Antwort zur Befehlsquittierung. Hagebutte-Hagebutte, Haw-Haw. Und, auch ganz interessant; dieses Haw-Haw soll an des Esels Iaa, Iaa, erinnern.

    Wie schon gesagt: So kämpften dann unsere Väter, hier auch mein lieber Vater selig und seine Kameraden, nach deren eigenen Aussagen gegen urdeutsche Entwicklungen auf verlorenem Posten.

    Daß sie tapfer dagegen hielten, ehrt sie ganz besonders!!!

    *Bei Milch steht ja zu vermuten was die Friktion hin zur Behinderung sein konnte. Bei Udet ist´s ein kleinwenig „verquaster“! Er war ja in der WK I Fliegerei stehengeblieben und pflegte sein bonvivantes Leben mit Cognac und hübschen Blüschen. Den Cognac liebte er in Erinnerung an den „Fliegerkameraden“ von der anderen Kavallerie-Fraktion, Georges Guynemer, der in angeblich, nach Udets Verlautbarung, ritterlich verschont hatte, nachdem er, Udet, Ladehemmung an seinem Maschinengewehr hatte.

    À votre santé Cognac!

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    1. 1.1

      Andy

      Vielen Dank fuer Deinen ausfuehrlichen Kommentar aelterer Knecht. Welches andere Volk laesst sich auf so einen flaechendeckenden Verrat ein, mir ist kein Anderes bekannt ?

      Waehrend des 1. Weltkrieges spazierten ja auch schon deutsche Offiziere in den Feldlogen der Feinde ein und aus. Auf den unsaegliche Verrat in den heimatlichen Maurerlogen will ich gar nicht erst eingehen.

      Da wird wohl in Zukunft auf allen Gebieten ein grosser Besen im Deutschen Volk fegen muessen !

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      1. 1.1.1

        AeltererKnecht

        Hallo Andy, einen schönen Gruß nach Down Under!

        – Wie ich schon sagte: Verrat, Judas sei dein Name. Es ist nicht unbedingt so, daß die Schlechtigkeit im Verrat an sich liegt, sondern eher in den Strukturen der „Führungshydra“ auszumachen ist. Dort, und nur dort fand und findet bis zum heutigen Tag der alleszusetzende Verrat seine Brutstätte. Eine Überwachung währe so einfach, konnte aber immer mit dem Hinweis auf die „ehrenvolle Vertrauenswürdigkeit“ des „Ehrenmannes“ abgewendet werden. Man vertraute lieber ins Blaue hinein und war dann überrascht, wenn man ein Leck entdeckte, und noch mehr war man entsetzt, wenn der Verursacher ruchbar wurde. Nein, wenn man in den Führungsetagen nicht den Anfängen wehret, dann ist dem Sumpf des Verrats Tür und Tor geöffnet.

        So gesehen wäre dann der von Dir angesprochene „eiserne Besen“, eigentlich das gesunde Misstrauen einer jeglichen mit Führungsaufgaben betrauten Person, das Mittel der Wahl sein.

    2. 1.2

      Edda

      Heil Dir, Aelterer Knecht,
      im Zusammenhang mit der Bombadierung Dresdens habe ich ebenfalls etwas über Verrat gelesen(von einer Bekannten), was mich tief erschüttert hat. Ich frage mich immer wieder, kann das sein?
      Heil & Segen
      Edda

      1. VERRAT WAR AUCH DABEI!
      Erster Angriff: 13. Februar 1945, 21.30 Uhr – Die in Dresden-Kotzsche stationierten Nachtjäger vom NJG 5 (Nachtjagdgeschwader) erhielten keinen Startbefehl, obwohl die Maschinen vollgetankt waren.

      Führte Verrat im eigenen Volk zu diesem Feuersturm?
      Die nachfolgende Nachricht erhielt ich am 08.02.2010, und ich will sie Euch nicht vorenthalten. Möglicherweise gibt es noch weitere bislang unbekannt gebliebene Ereignisse, welchen den zynischen Schluß erhärten, daß die deutsche Luftabwehr tatsächlich absichtlich nicht zum Einsatz gebracht wurde!

      Betreff: Feuersturm
      Werner Holt // Feb 8, 2010 at 0:22
      Da gibts einen Film “Der Feuersturm von Dresden”, da ist von 18 vollgetankten Nachtjägern, mit Piloten in Sitzbereitschaft, die Rede. Es gab aber keinen Startbefehl. Die Verbindung nach Berlin war unterbrochen.

      In Prag-Liben soll eine Staffel Me262 stationiert gewesen sein. Wieder gute Arbeit des deutschen Verrats? Oder wie ich von einem hochrangigen Luftwaffenoffizier erzählt bekam, schlicht Spritmangel.

      Es gab vor Jahren Leserzuschriften in der Sächsischen Zeitung, die berichteten von franz. Kriegsgefangenen, die an diesem Tage nicht zur Arbeit erschienen. Auch von gefangenen engl. Offizieren, die in der Staßenbahn fuhren (diese durften sich frei bewegen), wurde gewarnt, daß “was kommt”.
      Es ist schon merkwürdig, daß während des viertägigen Angriffs überhaupt kein deutsches Flugzeug zur Gegenwehr abhob
      .
      2. NACHTRAG:
      Dazu passt das Folgende aus -Geschichtssplitter, Verschwoerer, Verraeter, Verbrecher- Autor und Erscheinungsjahrgang unbekannt:

      Haben Sie gewusst,….. dass in Deutschland ueber 300 Hand- und Gesichtsverletzte leben, die als Kinder im Kriege von amerikanischen Terrorfliegern abgeworfenes Spielzeug angefasst hatten, das mit Sprengstoff gefuellt war?

      …dass im April 1945 ein mit Fluechtlingsfrauen- und Kindern vollbesetzter Schnellzug von Berlin nach Muenchen, bei Hof, von amerikanischen Tieffliegern Wagen fuer Wagen zusammengeschossen und auf weglaufende Kinder ebenfalls von der Luft aus Jagd gemacht wurde ?

      Wobei ich mich nicht wundern wuerde, wenn diese amerikanischen “Tief”-flieger P51 waren, und wir dreimal raten duerfen wer diesen Tiefflieger zur Perfektion fuer die VSA entwickelt hatte. (Siehe unter 29 Edgar Schmued und american air force around 1917)

      Edgar Schmued – Vater der Mustang

      3. BITTE NICHT VERGESSEN
      13.Februar 1945: Die britische „Royal Air Force“ bombardiert mit 274 Flugzeugen pünktlich zum 10. Jahrestag der Saarabstimmung Saarbrücken

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  2. 2

    Ferdinand von Schill

    Hallo Kurzer, ich wollte mir das Buch,, Verrat in der Normandie“ kostenlos herunterladen, doch die wollen ja eine monatliche Gebühr in Dollar, oder ich habe wieder mal null Peilung.
    Mit dt. Gruß

    Antworten
    1. 2.1

      Trutzgauer-Bote.info

      Hallo Ferdinand,

      Du kannst es bei Scribd.com lesen aber nur gegen Gebühr runterladen. Alternativ kannst Du es dann aber auch gleich bei Kopp käuflich erwerben:

      http://www.kopp-verlag.de/?websale8=kopp-verlag&pi=A1280703&refhex=5753506172746e657250726f6772616d6d&subrefhex=4772e4662047fc6e746572&wspartnerid=1108&wsdc=no

      Gruß aus dem Trutzgau

      der Kurze

      Antworten
  3. 3

    Ferdinand von Schill

    Hallo Kurzer und Herr Mikriagschnit ( schweres Wort aber auch) aus der Ostmark vielen herzlichen Dank für diese beiden Hinweise. Das Buch habe ich prompt ‚runtergeladen. Jetzt bin ich aber aufgeregt(lesen, lesen, lesen).
    Mit dt. Gruß

    Antworten
  4. 4

    Adler

    Heil Genossen und Genossinnen

    Eine Gefühlskrise größten Ausmaßes bekomme Ich jedesmal, wenn das Thema, Verrat in den eigenen Reihen zur Sprache kommt, Wut brennt dann in mir, selbst wenn ich weiß dass das nicht Gut ist.

    Im Namen aller Treu ergebenen, die auf den Schlachtfeldern der Welt für die Heimat ihr Leben gelassen haben, es darf niemals vergessen werden, niemals! NIE!!!

    Menschen die den Verrat in sich tragen, sollen zur untersten Stufe in der Zukunft gehören!

    GruSS Adler

    Antworten
  5. 5

    Walter

    naja auch sämtliche rohre des t-35 waren ja aus deutschland die hatte man in den dreißigern den russen verkauft 33 000 stück 😉

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