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2 Kommentare

  1. 1

    Schlaubi Schlumpf

    Hallo Kurzer!

    Unter Deinen – ich hoffe, daß „Du“ ist Dir genehm – Artikeln sehe eine Werbung vom Kopp-Verlag zum Buch „Die Sklavenrasse der Götter“. Leider enthält dieses, wie ich in der Vorschau lese, offenbar den ganzen Unsinn, den Zecharia Sitchin in die Welt gesetzt hat – von „Nibiru“ bis zur „Genmanipulation“ – , Zecharia Sitchin der keine Ahnung hatte von den mesopotamischen Texten und so viel in seinen Büchern verdreht hat, daß ich gar nicht weiß, wo ich da anfangen soll. Und selbstverständlich wird darin auch verschwiegen, daß die Babylonier, die Assyrer und die Sumerer (ich bezweifle bei den letzteren inzwischen die Existenz) etwas mit unseren germanischen, arischen Ahnen zu tun haben müssen! Darum ist es für mich auch unerträglich, wenn mir jemand etwas von einer „Hure Babylon“ oder einem „babylonischen Geldsystem“ erzählen will und dabei dann am besten noch auf die Bibel verweist, die von vorne bis hinten aus geraubten und verfälschten Geschichten besteht, wie Du ja weißt!

    Bei Lupo Cattivo war mein Kommentar zu Marduk, den ich zu Hardys „Nimrod-Unsinn“ geschrieben habe, leider untergegangen, weil ich ihn erst heute reingesetzt habe (h t t p : / / lupocattivoblog.com/2015/06/05/flughafensicherheit-usa-waffen-und-bomben-durch-flughafen-security-geschmuggelt/). Ich würde ihn deshalb gerne mal als kleinen Beweis für meine Behauptung auch hier veröffentlichen. Und ich habe noch mehr Beweise dafür, noch sehr viel mehr…

    Das hier habe ich bei Lupo Cattivo geschrieben:

    „Leider wird dieser Nimrod-Unfug immer wieder von Bibelgläubigen vorgetragen, das war schon beim Honigmann nervig. Und doch ist Nimrod – wie ALLES, wirklich ALLES in der Bibel, deren ältesten Handschriften erst dem 1. Jahrhundert v.u.Z. entstammen – den Mythen anderer Völker geraubt und dabei verfälscht worden. Hinter Nimrod dem Jäger, der sicherlich wegen einer Namensverwechslung unter die Söhne Kuschs gezählt wird, steht wahrscheinlich Enmer-kar (= Enmer der Jäger) von Aratta (= Uruk), ein (höchstens halbgöttlicher oder vergöttlichter) Mensch, der als Sohn eines gewissen Meskiag-Kascher gilt und auch in einer mesopotamischen Geschichte über eine Sprachverwirrung erscheint. Die Vokale wurde im hebräischen Text übrigens erst im Mittelalter eingefügt, und selbst um die Zeitenwende herum war die Sprache bereits von niemandem mehr gesprochen worden.

    Und der babylonische Marduk ist in Wirklichkeit niemand anderes als der germanische Heimdallr – das läßt sich beweisen!

    In Gylfaginning 27 (h t t p : / / d e . wikisource.org/wiki/Edda/Snorra-Edda/Gylfaginn%C3%AEng) steht über Heimdallr – und lest die Strophe bitte genau (!) durch:

    ‚Heimdall heißt einer, der auch der weiße As genannt wird. Er ist groß und hehr und von neun Mädchen, die Schwestern waren, geboren. Er heißt auch Hallinskidi und Gullintanni, weil seine Zähne von Gold sind. Sein Pferd heißt Gulltopp. Er wohnt auf Himinbiörg bei Bifröst. Er ist der Wächter der Götter und wohnt dort an des Himmels Ende, um die Brücke vor den Bergriesen zu bewahren. Er bedarf weniger Schlaf als ein Vogel und sieht sowohl bei Nacht als bei Tag hundert Rasten weit; er hört auch das Gras in der Erde und die Wolle auf den Schafen wachsen, mithin auch Alles was einen stärkern Laut giebt. Er hat eine Trompete, die Giallarhorn heißt und bläst er hinein, so wird es in allen Welten gehört. Heimdalls Schwert heißt Haupt. Himinbiörg ist die achte, wo Heimdall soll Der Weihestatt walten. Der Götterwächter schlürft in schöner Wohnung Selig den süßen Meth.‘

    Die goldenen Zähne hat in Rigveda 10,96,13 (h t t p : / / w w w . sanskritweb.net/rigveda/rigveda.pdf) Indra, der bekanntlich auch gerne Soma trinkt:

    ‚Dich, den Begehrenden, soll der Vorspann, die Veranstaltungen der Menschen, zu Wagen herfahren, dich Indra mit den goldenen Zähnen, auf daß du von dem angebotenen Süßtrank trinkest, das Opfer, das bei dem gemeinsamen Gelage von zehn Armen besorgt wird, begehrend.‘

    In Mihr Yasht 7 (h t t p : / / w w w . avesta.org/ka/yt10sbe.htm) hört und sieht Mithra alles mit seinen Tausend Ohren und seinen Zehntausend Augen und ist unermüdlich:

    ‚We sacrifice unto Mithra, the lord of wide pastures, who is truth-speaking, a chief in assemblies, with a thousand ears, well-shapen, with ten thousand eyes, high, with full knowledge,10 strong, sleepless, and ever awake‘

    Im Schöpfungsepos (h t t p :
    / / w w w . ancient.eu.com/article/225/) steht in I,80-I,100, daß Marduk vier Ohren, die groß wurden, und vier Augen, die alles erfassen, habe und an Brüsten der Göttinnen gesäugt worden sei:

    ‚In the chamber of the destinies, the room of the archetypes, 80 The wisest of the wise, the sage of the gods, Be-l was conceived. 81 In Apsû was Marduk born, 82 In pure Apsû was Marduk born. 83 Ea his father begat him, 84 Damkina his mother bore him. 85 He sucked the breasts of goddesses, 86 A nurse reared him and filled him with terror. 87 His figure was well developed, the glance of his eyes was dazzling, 88 His growth was manly, he was mighty from the beginning. 89 Anu, his father’s begetter, saw him, 90 He exulted and smiled; his heart filled with joy. 91 Anu rendered him perfect: his divinity was remarkable, 92 And he became very lofty, excelling them in his attributes. 93 His members were incomprehensibly wonderful, 94 Incapable of being grasped with the mind, hard even to look on. 95 Four were his eyes, four his ears, 96 Flame shot forth as he moved his lips. 97 His four ears grew large, 93 And his eyes likewise took in everything. 99 His figure was lofty and superior in comparison with the gods, 100 His limbs were surpassing, his nature was superior.‘

    Die Parallelen sind unübersehbar! Man beachte, daß das mittelbabyonische Schöpfungsepos ein bißchen übertreibt (4 Ohren und 4 Augen), der jüngere Mihr Yasht maßlos übertreibt (1000 Ohren und 10000 Augen), die jüngste Schrift unter ihnen, Gylfaginning, dagegen vollkommen moderat bleibt…

    Und es gibt noch viel mehr, noch sehr viel mehr Gemeinsamkeiten zwischen unserer germanischen und arischen Überlieferung und der der Babylonier, Assyrer und Sumerer (bei den letzteren bezweifle ich inzwischen deren Existenz) über die ich schreiben könnte, falls Interresse besteht, teilweise sogar in einer solchen Weise, wie es sie nach herkömmlicher Geschichtsschreibung gar nicht geben kann, weil die Schreiber der Edda über Quellen verfügt haben müssen, die sie gar nicht besessen haben können!

    P.S. Das Schwert, das bei niemanden so sehr betont wird wie bei Heimdallr, zeigt meiner Meinung nach, daß Heimdallr dem Saxnot der Sachsen (nicht unsere Volksgenossem im heutigen ‚Sachsen‘ sind gemeint, die diesen Namen erst sehr viel später aus anderen Gründen erhielten, sondern der Stammesverband, der unter anderem im heutigen ‚Niedersachsen‘ siedelte), deren Name sich meines Wissens nach von einem Schwerttyp herleitet.“

    Ich möchte zu dem Buch noch anfügen, daß nirgendwo in den mesopotamischen Textem die Rede davon ist, daß die Götter Gold gesucht hätten, erst Recht nicht in Afrika – der apsu / abzu ist nämlich nicht Afrika, wie Zecharia Sitchin behauptet, sondern der Weltenraum, den die Edda ginnungagap nennt, der unerschaffen ist (PlasmaVersum). Es geht in Wirklichkeit um die Erschaffung der aus „Himmel“ und „Erde“ bestehenden „Welt“ selbst – der Milchstraße, wie ich meine und die in ihrer Form sicherlich nicht zufällig wie alle Galaxien einer Variation der Swastika gleicht, da sowohl im Schöpfungsepos als auch in der Edda eindeutig auch von der Erschaffung der Tierkreiszeichen die Rede ist. Und in dem bedeutendsten mesopotamischen Text zur Erschaffung des Menschen, dem Atram-Chasis-Epos, wird, anders als man es bei Zecharia Sitchin liest, ganz und gar nicht um eine plumpe Genmanipulation (die Genetik wird überschätzt h t t p : / / i n f o . kopp-verlag.
    de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/
    die-grosse-luege-der-genetik-entlarvt-die-menschliche-dns
    html) geht mit irgend einem Affenweibchen (der Mensch stammt nicht vom Affen ab, aber vielleicht der Affe vom Menschen, und alle angeblichen Vorfahren des Menschen zeigen dieselben Überspezialisierungen, die auch die heutigen Affen kennzeichnen, von Brauenwülsten über die Einschnürung der Orbitalwinkel dahinter bis zum extremen Geschlechtsdimorphismus) aus Afrika geht. Es ist eindeutig von etwas metaphysischem die Rede, von eingekerkerten Geistern, also ganz ähnlich, wie man es von den Katharern her kennt, die von der Kirche abgeschlachtet worden sind bis zum letzten Kind.

    Und, wie ich herausgefunden habe, finden sich in den mesopotamischen Texten auch unsere Asen und Wanen wieder, als Anunnaku und Igigu, wobei die letzteren zugleich den Lichtalfen entsprechen – auch hier verdreht Zecharia Sitchin einiges. Und die Igigi / Wanen stehen uns, kombiniert man das Netzwerk, daß sich aus einem Vergleich unserer germanisch-arischen Mythen ergibt, richtig, näher als wir glauben. Und ich habe in zwei mesopotamischen Texten (KAR 307 und AO 8196) auch unsere Farben Schwarz, Weiß und Rot wiedergefunden, die dort mit einem Ort zu tun haben, den die Edda (Gylfaginning und Völuspa) nennt, mit einem Ort, der unendlich viel wichtiger ist als Walhalla und nicht wie dieses beim Weltgericht untergehen wird, mit Gimil, von dem leider die wenigsten wissen, die von Odhinn hier und Walhalla da reden mögen…

    Ich kann, nach all dem, was ich herausgefunden habe, nicht mehr an Zufälle glauben – oder eben doch, denn das Wort Zufall bedeutet ja gar nicht das, was uns gesagt wird, das es bedeute, sondern vielmehr das, was uns zufällt, das Geschick, die Bestimmung, die Vorsehung!

    Mit kameradschaftlichem Gruß

    Schlaubi Schlumpf

    Antworten
    1. 1.1

      Körner

      Hallo Schlaubi,

      danke für die Einblicke – den meisten werden die ein oder anderen Dinge schon mal begegnet sein.
      Aber wo in der Gegenwart schon schwer auszumachen ist, was tatsächlich so geschieht (Ukraine, BRiD, etc), wie soll man das von Abläufen und Ereignissen sagen können, die Jahrtausende zurückliegen?!?

      Kannst Du uns Lesern vielleicht ein paar Hinweise, Leseempfehlungen oder Links mitteilen, die uns Deine Gedankengänge nachvollziehen lassen?

      Danke im Vorraus!
      Körner

      Antworten

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