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6 Kommentare

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  2. 2

    Der Kräftige Apfel

    An die Eltern
    der Schülerinnen und Schüler sowie
    der Kindergarten-Kinder
    im Landkreis Marburg-Biedenkopf

    28.05.2015
    und alle Interessierten

    Stellungnahme zum Informationsblatt des Gesundheitsamtes des Kreisausschusses Marburg-Biedenkopf vom 11.05.2015 zum Thema Masern-Erkrankung

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

    das o.g. Informationsblatt nehme ich zum Anlass, bezugnehmend darauf einige Informationen zu diesem Thema zusammen zu tragen, welche Sie der Presse – im Gegensatz zur Meldung des einzelnen Erkrankungsfalles im Landkreis – leider nicht ohne weiteres entnehmen können.

    In Deutschland wird die Masernimpfung zurzeit im Kombinatiospräparat zusammen mit dem Mumps- und Rötelnimpfstoff (MMR bzw. MMRV mit Windpockenimpfstoff) verabreicht. Im Jahr 2012 hatte die Firma Sanofi Pasteur MSD GmbH die konzernweite Produktion der Einzelimpfstoffe gegen Masern und Röteln komplett eingestellt, so dass hierzulande kein zugelassener Einzelimpfstoff mehr verfügbar war. Zwar konnten diese auf Nachfrage aus Frankreich und der Schweiz importiert werden, dann entfiel aber die Haftung des Staates bei Impfschäden. Somit lag die Haftung bei den Ärzten, woraufhin nur wenige bereit waren, die importierten Impfstoffe zu verabreichen.
    2013 wurde der französische Masern-Einzelimpfstoff „Mérieux“ aufgrund von Appellen impfkritischer Ärzte in Deutschland zugelassen, ist allerdings wegen Lieferengpässen häufig nicht verfügbar. Einen Mumps- oder Röteln-Einzelimpfstoff sucht man derzeit vergebens. Auch wird man auf die Möglichkeit der Verabreichung von Einzelimpfstoffen üblicherweise nicht hingewiesen. Dabei kann es für die persönliche Impfentscheidung aus mehreren Gründen von großer Wichtigkeit sein, hier gezielt auswählen zu können.

    Zum einen existieren „weder zur Wirksamkeit noch zur Sicherheit von Kombinationspräparaten Studien, die den Ansprüchen der beweisbasierten Medizin genügen“ (Demicheli, 2012). Eine Impfung stellt aber rein rechtlich eine Körperverletzung und einen prophylaktischen Eingriff am Gesunden dar, der in besonderem Maße berechtigt und sicher sein muss (s. auch Beiblatt „Mindestanforderungen an evidenzbasierte Zulassungsstudien“, welches Sie gerne Ihrem Arzt und/oder Apotheker vorlegen können).

    So besteht bei Kombinationspräparaten vor allem mit abgeschwächten Lebendviren (alle drei Komponenten bei der MMR- bzw. vier Komponenten bei der MMRV-Impfung sind Lebendimpfungen) die Gefahr, dass es zur Rekombination (Vermischung) der Viren untereinander, Aktivierung, unkontrollierter Vermehrung und Resistenzübertragung kommt. Derartige Wechselwirkungen und ihre Auswirkung auf die Gesundheit von Mensch und Gesellschaft sind nicht abzuschätzen und werden momentan nicht oder nur ungenügend erfasst, untersucht, systematisiert und thematisiert.

    Darüber hinaus gibt es bei näherer Betrachtung konkrete Gründe, die Mumpsimpfung (die man im Kombinationspräparat nicht umgehen kann) nicht schon im Kindesalter durchführen zu lassen. Folgendes geben studierte und renommierte Kinderärzte und Wissenschaftler zu bedenken:

    Mädchen, die Mumps durchgemacht haben, haben im späteren Leben ein um etwa 20% geringeres Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken (Cramer, 2010). Diesen Schutz bietet die Mumpsimpfung nicht, die darüber hinaus das Wildvirus zunehmend verdrängt. Das Mumpsvirus (Wildtyp) gehört bekanntermaßen zu einer Gruppe von Viren, die das Fortschreiten von Krebswachstum verhindern können, da sie Krebsgene ausschalten (Ulane, 2003). Dies ist auf bestimmte Antikörper zurückzuführen, die sich bei der Speicheldrüsenentzündung durch Mumps bilden. „Die logische Konsequenz ist, dass wir eine Zunahme an Eierstockkrebs zu erwarten haben, da die Speicheldrüsenentzündung durch Mumps wegen der Impfung selten geworden ist.“ (Cramer, 2010). Hochgerechnet sterben durch die Impfung jährlich etwa 1000 Frauen in Deutschland zusätzlich an Eierstockkrebs.

    Verschlimmernd kommt hinzu, dass sich durch die frühe Mumpsimpfung die Gefahr vergrößert, im Erwachsenenalter an Mumps zu erkranken, wo sich der Verlauf wesentlich komplikations- und risikoreicher darstellt. Alle Länder mit hohen Impfraten – so auch Deutschland – verzeichnen immer häufiger Mumpsepidemien unter geimpften, jungen Erwachsenen. Hunderte erkrankte junge Männer müssen jährlich in Deutschland klinisch wegen Mumpsorchitis behandelt werden, Tendenz steigend. Die Komplikationen der späten Mumpserkrankung sind Meningitis, Enzephalitis, Zerebellitis, Myelitis, Pankreatitis, Myokarditis, Hepatitis, Thyreoditis, Prostatitis, Arthritis, Labyrinthitis, Oophoritis bzw. Orchitis usw. Zu den schwersten Komplikationen zählen also Taubheit, Unfruchtbarkeit und Hirnhautentzündung, wobei letztere in Einzelfällen zum Tod führt.
    Der Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung“ hält es trotz der (seltenen) Mumpskomplikationen im Kindesalter daher für sinnvoll und notwendig, die Empfehlung zur Mumpsimpfung von Mädchen generell auf den Prüfstand zu stellen. Bei Buben sollte der Impfzeitpunkt überdacht werden.

    Doch auch die Masernimpfung alleine hat nicht nur Vorteile. Durch die Einführung der Impfung vor über 30 Jahren ist die Anzahl derer, die die Masern durchgemacht haben und somit ihr Leben lang immun sind, drastisch gesunken (noch in den 70er Jahren hatte mit spätestens 10 Jahren so gut wie jeder die Masern hinter sich). Die Impfung dagegen hinterlässt keinen lebenslangen, verlässlichen Schutz, verdrängt aber die Wildmasern, was zur Folge hat, dass die Geimpften ihr Immungedächtnis durch den regelmäßigen Kontakt mit dem Wildtyp nicht mehr auffrischen. So verlieren viele Geimpfte im Lauf der Jahre ihren Schutz (die meisten Erwachsenen wissen nicht, ob und wie oft sie gegen Masern geimpft sind), wodurch sich diese Erkrankung ebenfalls zunehmend ins Erwachsenenalter verschiebt. 2014 und 2015 waren laut Robert-Koch-Institut jeweils schon über 60% der Masernerkrankten Jugendliche und Erwachsene. Bei diesen steigen die Komplikationsrate und die Anzahl der ungünstigen Krankheitsverläufe mit dauerhaften Schädigungen aber ebenfalls an. Gerne werden für diese Entwicklung die Impfverweigerer verantwortlich gemacht, doch wie aufgezeigt ist das Gegenteil der Fall.

    Darüber hinaus besteht bei maserngeimpften Müttern kein bzw. ein unzureichender Still-Nestschutz für ihre Säuglinge – bei Müttern, welche die Wildmasern durchgemacht haben, dagegen schon. Dies kommt besonders zum Tragen, da die Masernimpfung frühestens ab 9-10 Monaten wirksam ist (empfohlen 11-14 Monate), aber gerade jüngere Säuglinge zur gefährdeten Gruppe gehören.

    Es sollte auch berücksichtigt werden, dass die Masern gut behandelbar sind, sofern sie richtig erkannt und behandelt werden (keine Fiebersenkung/keine Antibiotikagabe). Mit fortschreitender Ausrottung des Wildtyps kommen aber auch immer weniger Ärzte mit dem Krankheitsbild in Berührung, was die zukünftige Diagnosesicherheit verringern dürfte.

    Überdies konnte eine 50%ige Verminderung von Allergischen Erkrankungen bei Kindern beobachtet werden, welche die Wildmasern durchgemacht hatten (Shaheen, 1996). Derartige überraschende Zusammenhänge werden aber bedauerlicherweise nicht weiter untersucht.

    Die zur Darstellung der Gefährlichkeit der Masern gerne herangezogene relativ hohe weltweite Masern-Todesrate muss unter dem Vorbehalt betrachtet werden, dass diese hauptsächlich durch die hohe Todesrate in Drittwelt-Ländern zustande kommt, wo alle Infektionskrankheiten, auch die Masern, aufgrund schlechter Ernährungs- und Hygienebedingungen eine Gefährdung besonders der im Wachstum befindlichen Kinder darstellen und zur Erhöhung der Säuglings- und Kindersterblichkeit führen. In zivilisierten Ländern hatte die Masernerkrankung jeweils schon vor Einführung der Impfungen – mit Verbesserung der Lebensbedingungen nach der Industrialisierung und den Weltkriegen – deutlich an Schrecken verloren, was den Schluss nahelegt, dass ein intaktes, flexibles Immunsystem und ein mit essentiellen Nährstoffen versorgter, unbelasteter Organismus bei allen darüber hinausgehenden Möglichkeiten von vorrangiger Bedeutung ist.

    Zur Zeit wird die Zahl der Toten in Relation zur Zahl der Masernerkrankten in der Presse überdies teilweise willkürlich erhöht, von 1 zu ca. 10.000-20.000 (weltweit!) laut Robert-Koch-Institut auf mittlerweile 1 zu 500, was schlicht unwahr ist. In der Statisik tauchen auch nur die erkannten und gemeldeten Masernfälle auf; in Wahrheit ist von wesentlich mehr Masernfällen auszugehen, die ohne weitere Komplikationen verlaufen. In Deutschland sterben jährlich ein, selten zwei Menschen an Masern, wobei hierbei nicht berücksichtigt wird, in welcher gesundheitlichen Verfassung der/die Betroffene sich ansonsten befunden hat. So hat z.B. das verstorbene Kind in Berlin offenbar einen schweren Herzfehler gehabt (was zunächst geleugnet bzw. aus Datenschutzgründen zurückgehalten wurde) und hätte höchstwahrscheinlich auch an jeder anderen hochfiebrigen Infektion versterben können).

    Darüber hinaus kann auch die Impfung selbst zu bleibenden neurologischen Schäden und sogar zum Tod führen. Seit 2001 sind 18 Todesfälle alleine durch die Masernimpfung bekannt – also mehr als einer pro Jahr! Um ein realistisches Bild von der Sinnhaftigkeit der Impfung zu zeichnen, müssen nicht nur die Todesfälle durch die Impfung, sondern auch diejenigen trotz Impfung berücksichtigt werden; ebenfalls die teilweise schweren und schwersten Impf-Schädigungen, von denen meiner Meinung nach auch jede einzelne eine zuviel ist. Angesichts des mangelhaften, auf Selbstkontrolle basierenden Erfassungssystems, den ungenügenden, an Pharmakonzerninteressen angepassten Anerkennungskriterien und den vielen erfolglosen Klageverfahren muss von einer wesentlich höheren Dunkelziffer an unerwünschten Impfnebenwirkungen ausgegangen werden (Schätzungen zufolge werden nur 1-5% aller Impfschädigungen erkannt bzw. anerkannt).

    Die Inhaltsstoffe von Impfungen sind entgegen aller Beteuerungen eben nicht unbedenklich. Nicht einmal in den Beipackzetteln – die der Laie praktisch nie zu Gesicht bekommt – sind sie vollständig aufgeführt, da sie dem Daten- und Produktschutz des Herstellers unterliegen (!). Zumindest sind dort aber die derzeit anerkannten Nebenwirkungen zu finden, die durch Inhaltsstoffe wie Aluminiumhydroxid, Antibiotika, Quecksilber, artfremde Eiweiße, Formaldehyd und ähnliche schädliche bis hochtoxische Substanzen ausgelöst werden. Bei annähernd 40 Impfungen (laut STIKO-Impfkalender) in den ersten beiden Lebensjahren werden die zulässigen Grenzwerte für solche Stoffe – auf Körpergewicht und Zeiteinheit umgerechnet – teilweise um ein Tausendfaches überschritten. Viele dieser Verbindungen sind überdies in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, wo sie auch noch mit großer Verzögerung zu Schädigungen insbesondere des Zentralen Nervensystems führen können. Die wenigen Studien, welche nicht herstellerfinanziert sind, legen einen offensichtlichen Zusammenhang dieser Substanzen mit Autismus, ADHS, Diabetes und vielen Autoimmunerkrankungen nahe. Solche fachlich belegten Ergebnisse werden aber bis heute von den Herstellern „nicht bestätigt“ und deshalb selbst unter Ärzten in Frage gestellt, während die wissenschaftlich völlig unzureichenden und sich zum großen Teil unter Verschluss befindlichen Herstellerstudien – die bisher ausnahmslos zu gegenteiligen Schlüssen kommen – ohne Bedenken als Richtlinien für die gesamte Bevölkerung herangezogen werden.

    Leider befinden sich momentan fast alle Mitglieder der Ständigen Impfkommission (STIKO) in nachweisbarem und teilweise gravierendem Interessenkonflikt, da sie direkt oder indirekt an den milliardenschweren Einnahmen durch die Impfstoffvermarktung beteiligt sind. Bis heute verhallen alle Aufrufe, diese Misstände zu beseitigen, ohne Konsequenz – lediglich ein Wechsel des Vorstandsvorsitzenden fand statt (woraufhin sich der Herr direkt in die Pharmaindustrie verabschiedete) und eine mehr oder weniger freiwillige Selbstauskunft ist mittlerweile gefordert, wird aber nicht ausreichend überprüft. Somit erstellt die STIKO weiterhin – praktisch in direkter Zusammenarbeit mit den Pharmakonzernen und hinter verschlossenen Türen – den allgemein anerkannten Impfkalender. (Natürlich kann man trotzdem auf Lauterkeit hoffen, aber eben nur hoffen.) Ärzte folgen dem so erstellten Impfkalender üblicherweise, die Krankenkassen müssen folgen. Laut Apotheke adhoc.de haben diese (also letztlich der Beitragszahler) in Deutschland alleine im vergangenen Jahr 1 Milliarde Euro für Impfstoffe ausgegeben, 16% mehr als im Vorjahr und mit ständig steigender Tendenz. Die viralen Impfstoffe stellen dabei die umsatz- und wachstumsstärkste Kategorie dar – und somit ein äußerst lukratives Geschäft. Und wie bei jedem Geschäft geht auch hier nichts über Marketing; man denke an dieser Stelle einmal an die Medienpräsenz zum Thema Vogel- und Schweinegrippe und die Kampagnen zur HPV-Impfung, oder die jährlich wiederkehrenden plakatgroßen Schreckenszecken. Wie es den Anschein hat, kommt es durchaus vor, dass zunächst auf minimalem Sicherheitsniveau ein neuer Impfstoff designed und anschließend seine „unbedingte Notwendigkeit“ oder der Ausbruch einer Seuche propagiert wird, um Impfwilligkeit beim Bürger zu erzeugen, welcher die Impfung dann beim Arzt einfordert oder zumindest stark verunsichert ist. In dem dann folgenden „Rennen gegen die Zeit“ kann die Impfstoffsicherheit erst recht und begründet vernachlässigt werden.

    Wenn aber erst der konsequent angestrebte Impfzwang und gleichzeitig die schon größtenteils von den Konzernen auf den Staat (und damit den Steuerzahler) übertragene Impfschadens-Haftung erreicht sind, steht, um es ungeschminkt auszudrücken, dem ungehinderten Geldfluss zu den Impfstoffherstellern nichts mehr im Wege.

    Diese Entwicklung wird auch durch den Umstand begünstigt, dass die Impfungen in Zeiten wirtschaftlicher Erosion des Arztberufs auch für die Ärzte noch eine zuverlässige und gute Einnahmequelle darstellen – zumal sie nicht der Budgetierung unterliegen (!). Zugleich wird aber auch hier ein zunehmender und massiver Druck ausgeübt; es besteht mittlerweile eine Beratungspflicht zugunsten der Impfung – teilweise entgegen persönlicher Überzeugungen der Ärzte – während impfkritische Äußerungen bei Androhung der Zulassungsentziehung untersagt sind und die Ärzte bei Erkrankungs-schäden im Falle der Nichtimpfung persönlich haften.

    In Deutschland sind gegenwärtig 97% der Grundschüler einmal und 92% zweimal geimpft – von der ständig beklagten „Impfmüdigkeit“ kann also keine Rede sein. Trotzdem kommt es immer wieder zu Masernepidemien (auch unter Geimpften), welche die Wirksamkeit der Impfung grundsätzlich infrage stellen. Das Masernvirus ist sogar in einer weitgehend immunen Bevölkerung in der Lage, jahrelang unter- und irgendwann wieder aufzutauchen. Das Argument, einen verlässlichen Herdenschutz kreieren zu wollen, ist aus dem Grund illusorisch und damit hinfällig, da es praktisch ausgeschlossen ist, in allen Ländern der Erde dauerhaft eine Durchimpfungsrate von 95% zu erzielen, die dazu theoretisch notwendig wäre. Armut, Bürgerkriege,„Failed states“, Virenreservoires im Tierreich (kürzlich wurden Fledermäuse als Masernvirus(über)träger identifiziert) und in Laboratorien wird es immer geben und Reisende, Migranten und Flüchtlinge tragen das Virus um die Welt. Zudem gibt es immer und überall einen gewissen Prozentsatz „Impfversager“ (ca. 5-15%), also Geimpfte, bei denen die Impfung nicht greift. Das weltweite „Ausrotten der Masern“ ist also eine schöne Illusion; es kann bestenfalls ihre Eindämmung erreicht werden. Dann bleibt aber die Frage, ob wir uns und unseren Kindern und Kindeskindern wirklich einen Gefallen tun, wenn wir unsere natürliche, zuverlässige Immunität gegenüber einer impfabhängigen, unzuverlässigen Teilimmunität dauerhaft aufgeben.

    Es ist bei vielen Krankheiten, gegen die geimpft wird, zu beobachten, dass ein „Serotype Replacement“ stattfindet und die Erreger wesentlich aggressiver und gefährlicher als der ursprüngliche Wildtyp werden. Oftmals gibt es mehrere Untergruppen bei den Erregern (z.B. Pneumokokken, Rotaviren, HPV etc.). Es wird aber nur gegen die häufigsten geimpft, womit zunächst einmal der Großteil „weggeimpft“ wird. Dann verschieben sich aber die vorher unbedeutenden Erregertypen in die entstandene Lücke, denn in der Natur gibt es kein „Vakuum“ über längere Zeit. Im besten Fall ist das ein Nullsummenspiel, doch es zeigt sich immer wieder, das hierdurch mehr und schlimmere Erkrankungen verursacht werden, weil wir Menschen mit unserer Immunabwehr, die sich über viele Jahrtausende in Wechselwirkung mit dem Umfeld entwickelt hat, besser auf die häufigen als auf die seltenen Erregertypen abgestimmt sind.
    Auch bei Krankheitserregern ohne Subtypen können jederzeit Mutationen die Impfwirksamkeit beeinträchtigen und zu gefährlicheren Verläufen führen, wobei die Impfung ganz klar einen Selektions- und Mutationsdruck beim Erregerorganismus auslöst, ihn also zu genetischen Veränderungen „animiert“.

    Wie so oft spielen wir – um uns kurzfristig vor unangenehmen Dingen zu schützen – mit dem Manipulieren von Zusammenhängen, die wir nicht einmal im Ansatz verstanden haben, geschweige denn überblicken können – auf Kosten der nachfolgenden Generationen und des gesamten Ökosystems.

    Offensichtlich wird aber kein vernünftiger Diskurs zu diesem wichtigen Thema angestrebt; die Medien und die „Aufklärungsbroschüren“ der Pharmakonzerne (welche auch vollständig das Informationsmaterial für Arztpraxen und Apotheken stellen) äußern sich diesbezüglich leider auffallend einseitig und beharren stets auf den angeblich klaren Vorteilen und der Unbedenklichkeit der Impfung. Einzelne Masernschadens- oder Todesfälle werden hingegen zum Anlass genommen, um für den geplanten Impfzwang ins Felde zu ziehen und die Ausgrenzung und Stigmatisierung bis hin zur Kriminalisierung von Eltern voranzutreiben, die nicht impfen.
    So ist es auch sehr bezeichnend, dass der erwähnte einzelne und höchst wahrscheinlich komplikationslose Erkrankungsfall im Landkreis Grund genug ist, um „umfassende und teilweise eingreifende (Anm.: nämlich in das Selbstbestimmungsrecht der Menschen) Schutzmaßnahmen“ einzuleiten. Erkrankte Menschen bedeuten für die Gesellschaft natürlich einen Produktivitätsverlust, aber sollte es – bereits im Rahmen der schulischen Leistungen – wirklich ein schlagendes Argument sein, immer und überall funktionieren zu müssen (zumal die durch das Impfen erst entstehenden Erkrankungen überhaupt nicht berücksichtigt werden)? Natürlich wird das langwierige vernünftige Auskurieren von Erkrankungen in zunehmendem Widerspruch zur Leistungsorientierung der Gesellschaft stehen und man wird sich die Frage gefallen lassen müssen, inwiefern tatsächlich der Mensch und seine Gesundheit und Lebensqualität im Fokus der Bemühungen stehen.

    Es bleibt (momentan noch) den Eltern selbst überlassen, sich über die zunehmend aggressiv propagierte öffentliche Meinung hinaus zu informieren (auch gerne das hier Zusammengetragene anzuzweifeln), sich mithilfe der vielen übrigen Informationsquellen (z.B. Internet, Bücher) ein vollständigeres Bild zu machen und zu einer überlegten Entscheidung zu kommen, indem möglichst viele Pros und Contras einbezogen werden. Egal, wie man sich letztlich entscheidet, ein Risiko wird man immer zu tragen haben. Allerdings kann man sich dann ein realitätsnäheres Bild der jeweiligen Risiken machen und Verantwortung für die eigene Entscheidung samt ihrer Konsequenzen übernehmen.
    Ansonsten lassen wir andere für uns und unsere Kinder entscheiden, bis hin zu dem Punkt, an dem uns die Entscheidung komplett aus der Hand genommen wird.
    Die hier aufgeführten Punkte dürften zumindest Zweifel daran erwecken, dass durch finanzielle Interessen gesteuerte Gruppierungen größeres Interesse am Wohl unserer Kinder haben als wir Eltern selbst.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

    Antworten
    1. 2.1

      Der Wolf

      Heil Dir, Kräftigter Apfel!
      Glasklar, sachlich und fundiert. Ein ganz hervorragender Brief. Leider steht zu befürchten, daß die egoistischen Interessen der Pharmalobby wieder einmal obsiegen. Wir brauchen das Reich. Dringend!

      Der Wolf

      Antworten
      1. 2.1.1

        Der Kräftige Apfel

        Heil Dir, Wolf!

        Danke für das Lob. Ist ja schon bißchen her, aber da auch ich noch lang nicht alle Beiträge auf dem TB kenne, kommt´s ggf. zu Verzögerungen (c;

        Die Resonanz war wie zu erwarten weniger als gering. Die kurze Vorstellung im Kindergarten von betretenem Schweigen beantwortet, woraufhin man zur Tagesordnung überging – und noch mal auf die Wichtigkeit der Masernimpfung hinwies. Öffentliche Stellen antworteten natürlich nicht. Aber egal, es ist in der Welt, wie so vieles anderes von allen tapferen Mitstreitern weltweit, und das ist alle Mühen wert. Was dann damit passiert, sei anderen Kräften überantwortet.

        Das Bewußtsein wächst auch hier und immer mehr Eltern schützen ihre Kinder vor diesen Dingen und nehmen auch in Kauf, sich dafür ins Kreuzfeuer zu begeben.

        Im Reich wird endlich Schluß sein mit dem gräßlichen Spuk und die Heilkunst wieder im Dienste des Menschen stehen. Ich kann es auch kaum noch erwarten.

        Heil Dir und allen hier,

        Der Kräftiger Apfel

  3. 3

    Thor

    Heil Dir Kräftiger Apfel,

    vielen Dank für diesen umfangreichen Beitrag zum Thema Impfen.
    Ich muss gestehen, dass ich das so differenziert auch noch nicht gesehen habe.
    Natürlich ist mir bewusst, dass die Impfindustrie ein großes Interesse am Impfen hat, nur kann das Ziel nur eines sein und das ist mehr Profit.
    Insbesondere die Kombinationspräparate sind besonders effektiv für die Lobby da mit einer Impfung gleich 3 verabreicht werden.
    Es wäre hier auch noch einmal besonders zu erwähnen, dass der Körper bei einer Kombinationsimpfung gleich mit 3 vorgetäuschten Krankheiten klar kommen muss und sich die Ärzte über den Gesundheitszustand der Probanden am Impftag nur ungenügend Gedanken darüber machen ob der Patient dies verträgt.
    Die Patienten werden nur ungenügend oder gar nicht aufgeklärt, sodass selbst bei einer Tetanusimpfung gleich 3 Impfungen mit einmal verabreicht werden wenn man sich nicht dagegen wehrt und das alle 10 Jahre.
    Auf jeden Fall ist man sehr verunsichert, welche Impfungen tatsächlich notwendig sind und welche nicht. Die derzeitige Vorgehensweise ist jedenfalls skandalös!

    Gruss Thor

    Antworten
    1. 3.1

      Brenda

      Heil Euch,

      es wird Tetanus nicht nur alle 10 Jahre, sondern auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit geimpft.
      Seit mindestens 30 Jahren keine Todesfälle von Kindern unter 15 Jahren, und einen einzigen Todesfall unter 40 Jahren (bei unbekanntem Impfstatus). Die Anzahl der in Deutschland statistisch erfassten Tetanus­erkrankungen lag im gleichen Zeitraum über alle Altersgruppen bei jährlich weniger als 20 Fällen, die Anzahl der Todesfälle bei weniger als 10 Fällen, in den letzten Jahren sogar bei weniger als 5 Fällen.

      Tetanus ist vorwiegend, wie z. B. die Todesfallstatistik des statistischen Bundesamtes zeigt, eine Erkrankung von alten Menschen ab 70 ❗ Jahren.

      Wer sich umfassend informieren möchte kann es hier tun:

      Impfen von A-Z

      Brenda (Impfgegenerin)

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