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22 Kommentare

  1. 1

    Age

    Letzte Woche Mittwoch war ich im Wald. Tue ich regelmäßig. Ich brauche die Stille der Natur regelrecht. Die Winterlandschaft im Wald werde ich diese Woche auch noch inhalieren.
    Im Wald fühle ich mich wohl, da gehöre ich hin. Ich liebe es Tierpfaden zu folgen und nach Spuren zu suchen. Das Gefühl der Abgelegenheit, weit ab von Menschen, Straßen und Autos, fällt mir zum Glück sehr leicht. Dafür muss ich gar nicht weit fahren.
    Wichtig ist mir keinem weiteren Menschen zu begegnen. Das gelingt sehr gut. 🙂
    Im Dezember war ich , wie jedes Jahr, auf Rügen. Die Küstenwälder dort erinnern sehr an Neuseelands Natur. (Herr der Ringe). Mit Dammwild bin ich quasi zusammengestoßen. 2 Hirsche mit großen Geweihen sind nur wenige Meter vor mir geflüchtet.
    Letztes Jahr habe ich im selben Küstenwald einen großen Hirsch zusammen mit einer weißen Albinohirschkuh , keine 50m von mir, im Küstenhang stehen sehen. Sensationell! 🙂

    Antworten
  2. 2

    Falke

    Schon von Kindheit an waren wir viel im Wald und heute habe ich den Wald vor der Nase. Der Kurze kennt es ja. Manchmal kommen die Rehe so gut wie aufs Grundstück manchmal sogar am Tage.
    Vor Jahren hatte es sich mal ein Reh auf dem Hof unterm Kirschbaum bequem gemacht so um die Mittagszeit.
    Des Nachts hört man sie manchmal bellen es hört sich so ähnlich an als wenn ein Hund bellt. Und erst die gefiederten Freunde das Konzert vor allem im Frühling herrlich. Da brauchts keine Technik wie Radio oder CD.
    Beeindruckend ist auch wenn mal der Wind heftig weht und die Baumkronen wiegen hin und her und das Rauschen des Waldes ist zu hören. Tcha was währen die Germanen ohne ihre Wälder.

    Gruß Falke

    Antworten
  3. 3

    Age

    N`abend Falke.
    Ich bin leider Stadtkind und war daher als Kind kaum im Wald , außer zum Pilze sammeln.
    Erst seit ein paar Jahren zieht es mich regelrecht in den Wald und am liebsten tief hinein, dahin wo sich die Tiere verzogen haben.
    Je verrückter und kranker die Welt gemacht wurde und damit die Gesellschaft bzw. die Menschen verrückt und krank wurden, umso mehr zieht es mich nun in die einsame, von Grund auf ehrliche, herrliche Natur. Berge und Gebirge sind auch was herrliches. Wasser aller Art (Fluss, See, Meer) zieht mich schon immer in seinen Bann.

    Antworten
  4. 4

    Falke

    Hallo Age da geht es dir ja in etwa so wie dem Führer. Lese gerade das er in der Schule schnell fertig war mit den Aufgaben und dadurch Zeit gewann um sich in der Natur Wald, Wiese usw. aufhalten zu können. Eben was man als Schuljunge so treibt. Ich selbst habe in den 60zigern auch in der Stadt gewohnt aber mehr am Rande da war dann schon wieder mehr Natur wo wir Schulbengels unser „Unwesen“ getrieben haben.

    Antworten
    1. 4.1

      Age

      „da geht es dir ja in etwa so wie dem Führer“

      Ich sage mal danke *grins*, weil mir keine bessere Antwort einfällt.
      Nun ja als Kind und Jugendlicher war ich zwischen Beton und Parkplätzen bolzen. (Fussball)
      Aber das Angeln hat mich immer in die Natur ans Wasser gezogen. Heut zu Tage ist es mehr als nur das Angeln was mich ans Wasser zieht.

      Antworten
      1. 4.1.1

        Falke

        🙂
        Folgender Gedanke. Wenn man fließendem Wasser zuschaut betrachtet man den Fluss des Lebens und es streichelt die Seele will ich mal sagen.

  5. 5

    Age

    Der Gedanke klingt schon irgendwie einleuchtend. 🙂
    An meiner Ausdrucksweise „schon irgendwie“ erkennt man meine Ungewissheit zu dem Gedanken.
    Offen dafür bin ich aber. 🙂

    Antworten
  6. 6

    arkor

    leider ist vieles Forst, was eigentlich Wald sein sollte. Das Waldsterbern war eine Folge des Forstes. Baummonokulturen, welche alle die selben Nährstoffe brauchten, mussten absterben, nach dem diese verbraucht wurden und diese Böden ausgelaugt waren.
    Die Weltenverbrecher machten ein Waldsterben draus.
    Da fällt uns ja auch der Ozonfake ein, der zum Verbot jener vermeintllichen Treibhausgase führte, die so ozonschädlich wirken sollten, und deren Patent zufälligerweise genau da ablief. Diese konnten nun durch andere lizenzgebührenpflichtige Produkte ersetzt werden.

    Immer wenn es gegen das deutsche Volk ging, ging es auch gegen den Wald. Da wurden alte Baumbestände vorsätzlich geschädigt, zerstört. Insbesondere die Eichenbestände, welche heute viel zu gerning sind und man macht bestimmt nichts verkehrtes wenn man Eichen sammelt und da hinbringt, und verteilt, wo heute keine Eichen mehr sind.

    Auch die verfolgten weißen Frauen, weisen Frauen, was das gleiche ist, waren waldverbunden und haben aus der Intuition dieser Verbundenheit die Heilkräfte von Pflanzen erkannt, aber auch der Essenz des Lebens. Es wird unsere Aufgabe sein, wieder weisen Frauen den Weg zur weiblichen Weisheit möglich zu machen und den psychokrieg gegen die Frau zu beenden, den die Weltenverschwörer seit hundertfünzig Jahren führen.

    Das gleiche gilt für Männer. Victor Schauberger kam auf seine Erkenntnisse der Verwirbelung durch seine Verbundenheit mit dem Wald. Erspüren und Erkennen der tieferen Zusammenhänge.

    Auch ein angenehmer Effekt im Wald ist dass es eben die Menschen in den Wald zieht, die auf dieser Schwingungsebene sind. Eine erholsame Auszeit von den Leuten, die hier nicht hergehören.

    Antworten
  7. 7

    Age

    Arkor

    Danke für die schöne, verständliche Erklärung. (die Zusammenhänge)
    Vor ein paar Monaten bin ich mit Arabeske und auch irgendwie mit Dir auf dumme Weise aneinander geraten. Es lag natürlich an mir. Mittlerweile sehe ich das total anders und klarer.
    Man kann nur den Hut davor ziehen was ihr wisst, wie ihr die Dinge erklären könnt und das ihr es auch noch mit anderen teilt. (vor allem das Thema Rechte, Gesetze usw..)
    Ganz stark! 🙂

    Antworten
  8. 8

    Manuel Wagner

    Oh ja der Wald, das Herzstück unserer Zauberhaften
    Natur, ihn zu durchstreifen, in seiner Tiefe zu verweilen
    bedeutet meiner Frau und mir sehr viel.
    Das Rauschen der Bäume ist wie ein Zwiegespräch mit
    Vater Wald, ein Bächlein, das durchs Grün springt, singt
    uns das Lied einer Freiheit die uns in einer Stadt nicht
    begegnet. In dieser göttlichen Ruhe haben unsere
    Freunde, die Tiere das Sagen, zum Beispiel die Vögel,
    hier in Mutter Natur klingen ihre Lieder noch klar und
    lieblich. Nach allem was einem im Alltag den Kopf
    schwer macht, fliegt für den Augenblick mit dem
    Wind davon. Und ein Blick auf die Wurzeln alter Bäume
    gibt mir die Kraft mit meiner Heimat tief verbunden zu
    sein. Hier sind unsere Ahnen zuhause gewesen –
    sie haben es zu dem gemacht was wir Vaterland nennen,
    etwas was wir mit den Bäumen gemeinsam haben,
    tiefe und feste Wurzeln. Es ist ein großes Geschenk,
    darum fühlen wir uns hier so wohl und frei – weil wir
    Deutschen noch wissen was Heimat und deren Wunder
    uns geben. Bleiben wir dieser treu, wird sie uns immer
    in ihrer Mitte aufnehmen.

    Manuel Wagner

    Antworten
    1. 8.1

      Trutzgauer-Bote.info

      Vielen Dank für diesen sehr guten Kommentar, Manuel.

      Für Dich als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=NSiP0vpNzSk

      Gruß aus dem Trutzgau
      der Kurze

      Antworten
  9. 9

    Manuel Wagner

    Danke Kurzer aus dem Trutzgau für diese wundervolle Zugabe,
    wir Deutschen haben eine so schöne Sprache, voller Kraft und
    zugleich stark Im Gefühl. Für die Zukunft von großen Wert
    euch gefunden zu haben. Die Zeit ist wahrlich kalt und grau
    für ein geschundenes Volk wie das Deutsche, aber auf
    Gleichgesinnte zu treffen, die sich nicht vermerkeln lassen,
    gibt Hoffnung auf ein besseres Morgen. Mit Hoffnung
    gewinnt man Mut, aus Mut entsteht Kraft – da sind wir
    wieder bei den Wurzeln die uns fest verankern mit der
    Heimat, deren Name ist auf Ewigkeit Deutsches Reich!

    Mit deutschem Gruß Manuel

    Antworten
  10. 10

    Age

    Mein Walderlebnis von heute möchte ich Euch gerne erzählen.
    Heute ging es in den herrlichen Winterwald. Um den Hauptwald herum weite schneebedeckte Felder und Hügel. Hier und da weitere kleine Waldflächen. Etwas Zivilisation in Form von ein paar Häusern und einer Autobahn gab es auch.
    Ich ging also quer Feld ein in den Wald und es war herrlich. Immer wieder blieb ich stehen, lauschte der Stille und den Vögeln. Meinen Blick ließ ich immer wieder in 360° durch den Wald schweifen, immer auf Bewegung achtend.
    Der Wald war bald durchkreuzt und ich kam auf ein weites Feld mit Hügeln. Hunderte Wildspuren überall. Der Schnee glitzerte wie Kristall, die Sonne strahlte und wärmte mein Gesicht. Herrlich!!
    Nun bald stand ich mitten auf diesem Feld und war der höchste Punkt, weit hin sichtbar.
    Plötzlich Bewegung an einem kleinen Waldrand mehr als 100m von mir entfernt. Ich erstarrte. Ein Reh welches mit fressen beschäftigt war. Zwischen dem Reh und mir stand eine kleine Baumreihe. Das Reh war direkt hinter 2 Bäumen und nahm mich nicht wahr.
    Ich bewegte mich nun geradewegs auf dieses Reh zu. So lange es den Kopf unten hatte zum fressen, verborgen hinter den 2 Bäumen, nahm es mich nicht wahr. So kam ich näher und näher. Keine 30m von der Baumreihe entfernt wieder Bewegung an dem Waldrand. Ein zweites Reh und noch ein dritter und noch mehr….ich duckte mich und zählte. Es waren neun Rehe die langsam aus dem kleinen Waldstück kamen. Sie nahmen mich nicht wahr. Plötzlich Unruhe in der Herde. Drei Rehe liefen weg. Die anderen 6 erstarrten und trauten sich nicht ganz raus aus dem Wald. Hatten sie mich gewittert? Plötzlich ein Bellen hinter mir. Ich drehte mich um und sah ein Mann und ein Frau samt Hund. Sie gingen mitten auf dem selben Feld wo ich vorher schon weit hin sichtbar stand. Na toll! Schönen Dank auch dachte ich mir. Nun bellten auch aus anderen Teilen des Waldes Hunde. Die Idylle war vorbei. Verdammte Menschen dachte ich mir! Verdammte Hunde!
    Der Mann und die Frau machten einen großen Bogen über das Feld und gingen nun auf den kleinen Waldrand , wo eben noch die Rehe standen, drauf zu. Die übrige gebliebenen Rehe flüchteten zurück in das Waldstück aus dem sie eben noch raus kommen wollten.
    Der Hund der beiden Menschen trieb die Hunde nun ans andere Ende des kleinen Waldstücks. Genau dorthin war ich gerade auf dem Weg. Plötzlich ein lautes Knacken. Drei von den sechs Rehen brachen keine 15m vor mir aus dem Wald. Genial! Ich erstarrte. Sie liefen ca. 30m aufs freie Welt , hielten an, drehten sich um und schauten. Ich stand nur da. Sie sahen mich aber es war ganz klar, dass sie mich nicht als Bedrohung ansahen. Eigentlich übersahen sie mich regelrecht. Phantastisch. Dann liefen sie quer übers Feld in Richtung des Hauptwaldes. Plötzlich nahm ich eine schnelle Bewegung hinter einem Hügel wahr. Sofort war mir klar, es konnte sich nur um den Hund der Menschen handeln. Ich sah nur seinen Rücken aber er jagte eindeutig den drei Rehen hinterher. Ich sah in welche Richtung die Rehe verschwanden. Den Hund sah ich nicht mehr. Ich stapfte nun auch Richtung Hauptwald, in Richtung meines parkenden Autos hinter dem Hauptwald. Dann hörte ich wie der Mann nach seinem Hund rief. Er rief so etwas wie „Kaddy , Maddy oder Daddy“. Er rief bestimmt 30 – 45min seinem Hund hinterher. Ich beobachtete und dachte mir meinen Teil. Ich hatte den Hund als letztes gesehen und wusste in welche Richtung er gejagt war. Sollte ich es dem Mann sagen? Denen Menschen dir mir vorher mein Naturerlebnis versaut hatten?
    Ich machte mich also wieder zurück zu den Menschen. Bald traf ich auf die Beiden. Sie hatten einen Hund dabei und ich fragte mich was das bedeuten könnte. Sie machten aber weiterhin einen suchenden Eindruck und ich sprach sie an. Ja sie suchten ihren zweiten Hund. Einen Beagle. Ich erzählte ihnen in welche Richtung sie gehen müssten (dorthin wären sie von sich aus nie gegangen, sie suchten völlig falsch). Außerdem merkte ich an, dass man mit ein bißchen Glück seiner Spur im Schnee folgen könnte. Der Mann meinte nur „Es sind so viele Spuren“. Ich machte mich wieder auf dem Weg Richtung Auto. Der Mann und die Frau gingen in die selbe Richtung. Dorthin waren die Rehe ja verschwunden. Die beiden Menschen riefen und riefen aber der Hund blieb weg. Ich blieb immer wieder stehen , lauschte und ließ meinen Blick von außen in den Wald hinein schweifen. Nichts.
    Irgendwann dachte ich, dass die Beiden sich trennen sollten. Einer sollte der Richtung folgen, ein Anderer sollte zurück zu dem Feld gehen wo man die beste Übersicht hat. Es bestand außerdem die Möglichkeit das der Hund von alleine zurück findet. Der Mann und die Frau dachten offensichtlich nicht so und stiefelten geradewegs in den Wald in . Sie riefen und riefen. Was geht mich das eigentlich noch an dachte ich? Aber ich konnte nicht anders – wieder kehrte ich um und ging zurück zu dem großen Feld mit den Gedanken die Hundespur zu finden. Und ich fand sie! Tiefe, frische Spuren eines eindeutig sich schnell bewegenden Tieres mit Tatzen. Mir war sofort klar dies war die Spur, trotz der vielen anderen Spuren. Ich folgte der Spur. Die Menschen waren mittlerweile tief im Wald verschwunden. Meinen Kopf nach unten gerichtet folgte ich der Spur. Ich blickte nun auf und wer stand plötzlich keine 30m vor mir? Ein kleiner, brauner Beagle der geradewegs auf mich zukam. Ich kniete mich hin und rief „Kaddy, Maddy oder Daddy“ „Fuß“, Ich pfiff aber er bellte mich nur an. Ich brüllte in den Wald hinein in der Hoffnung die beiden Menschen würden mich hören. Keine Antwort. Sie waren zu weit weg. Es entwickelte sich ein Katz und Maus Spiel zwischen mir und Kaddy, Daddy oder wie auch immer der Hund hieß. Schluß endlich nahm er reiß aus vor mir und sprintete in vollem Tempo dem Waldrand entlang bis ich ihn nicht mehr sah. Keine Chance ihn zu erwischen. Es war vorbei. Ich machte mich auf dem Weg und nahm die Spur der Menschen im Wald auf. Ich folgte ihrer Spur bis zu ein paar Häusern. Sie waren weg. Ich stieg ins Auto und fuhr die Dorfwege um den Wald herum auf der Suche nach dem Hund oder noch besser nach den Menschen. Sie waren nicht aus zu machen. Jetzt endlich war die Sache auch für mich erledigt. Ich hatte alles getan. Ich hatte die Spur des Hundes gefunden. Ich hatte den Hund gefunden.
    Nun bin ich zu Hause. Wie die Geschichte für Kaddy, Maddy oder Daddy und seinen Herrchen endet, werde ich nie erfahren.
    Ich liebe die Natur. 🙂 (verzeiht mir die vielen „Ichs“ in meiner kleiner Geschichte)

    Antworten
    1. 10.1

      NSSA

      Und die Moral von der Geschicht‘ – Hund an die Leine, wenn Rehe in Sicht. 😉

      Mit deutschem Gruß °/

      NSSA

      Antworten
      1. 10.1.1

        Age

        Da gebe ich Kammler total recht. Dein Kommentar NSSA ist ziemlich treffend! 🙂

    2. 10.2

      Kammler

      Age

      schöne Geschichte und sehr vorstellbar geschrieben ! NSSA ein Kommentar , besser gehts nicht .

      Antworten
  11. 11

    Age

    Dies ist zwar kein Tier/Jäger Forum aber es passt trotzdem zum Artikel „Wald“ und schönen Erlebnissen.
    Heute stand ich Aug in Aug mit einem Dachs der keine 5m von mir weg stand. Mein erster lebender Dachs überhaupt in freier Wildbahn.
    Wir musterten uns , dann lief er eine kleine Böschung hinunter.
    Er drehte sich um, musterte mich wieder und kam direkt zurück zu mir! Total Geil (Sorry für den Ausdruck)
    Nun checkten wir uns nochmal ca30sek ab. Dann gingen er und ich gemütlich unserer Wege. 🙂 Der helle Wahnsinn!! 🙂
    Außerdem stöberte ich den Schlafplatz von Wildschweinen auf. (im Schilff am See)
    Alles war platt gelegen, selbst Lageplätze Einzelner waren top zu erkennen.
    Dazu bin ich fast auf einem Hasen gelatscht. Er versteckte sich so gut und so lange, bis er auf Schrittlänge weg im Vollsprint losjagte. Den selben Hasen (bin mir sicher) traf ich Freitag schon.
    An Rehe bin ich am Freitag bis auf ca 10-15m nahe ran gekommen. Auch sie trotteten irgendwann relativ entspannt weg. Dank idealer Windrichtung für mich ist es mir heute an einem anderen Ort auch gelungen. Warum auch immer aber ich finds spannend. 🙂
    Am Freitag stieß ich auf einen Rotfuchs, nur getrennt von einem Gebüsch. Der Fuchs nahm mich nicht wahr. Heute habe ich seinen Bau aufgestöbert und viele Fressstellen gefunden, an denen Vögel und Enten gefedert wurden. Dazu fand ich die abgenagte Wirbelsäule eines Rehs. Sie wirkte verscharrt. Der Wolf kommt zwar wieder und teils auch in meinem Bundesland aber so nah?? Ich denke eher das Reh ist natürlich gestorben und Dachs, Fuchs & Co hatten ein schönes Fresserchen.
    Tolle Erlebnisse in der Natur.

    Antworten
    1. 11.1

      Heinz

      Lieber Age,

      ich bin auch sehr oft im Wald, die Tiere merken es, wenn man im geiste verbunden ist mit der Natur und dem Schöpfer, sie haben viel weniger Scheu. Ich selbst gehe gern mit dem Fotoapparat in den Wald. Leider gibt es aber immer wieder Menschen, die garnichts begreifen und dementsprechend mit dem Wald umgehen, ich bin mir auch nicht zu schade, den Müll den andere in den Wald tragen wieder dahin mitzunehmen wo er hingehört.

      Liebe GrüSSe

      Antworten
      1. 11.1.1

        Age

        Heinz

        Ja es zeigt sich immer öfters, dass die Tiere merken von mir ist nichts Böses für sie zu erwarten. Im Geiste verbunden mit der Natur.
        Die Begegnung mit dem Dachs ist kaum höher zu bewerten. Sein erster Reflex war zwar eine kurzes Weglaufen aber er kam dann zurück und das 2x.
        Ein absolut faszinierendes Erlebnis.
        Den Müll Anderer habe ich auch schon mitgenommen.

  12. 12

    Age

    Heute hätte ich einen Waldbesuch fast teuer bezahlt.
    Ich erkundete ein neues Waldstück und stieß z.B. auf alte Bunker. Spannend.
    Natürlich gehe ich nur abseits der Menschenwege , immer auf der Suche nach Tierpfaden um ihnen zu folgen.
    Es ist Frühling, April – die Tier bekommen Junge.
    Daran habe ich heute nicht gedacht! Schwerer Fehler!
    Ich drang in ein dichtes Nadelwaldstück ein.
    Plötzlich keine 30m vor mir, steht da diese schwarze Bestie!! Ein mords Wildschwein und es schaute mich direkt an! Mein 1. Gedanke „Sch…..!!!!“.
    Dieses schwarze Ungetüm ließ ein urtiefes Grollen von sich, welches gefühlte Urängste in mir aufkommen ließen. Alleine im Wald und plötzlich wird einem bewusst – hier ist das Schwein der Boss und ich habe gerade ein großes Problem! Außerdem ist es ziemlich sicher , dass die Frischlinge nicht weit sein können.
    Sofort machte ich kehrt und versuchte so viel Abstand wie möglich zu gewinnen.
    Einmal hörte ich noch ein Grunzen. Ich war noch nie so schnell aus einem Wald raus!!
    All das wovor immer gewarnt wird – nicht abseits der Pfade gehen – erstrecht nicht im Frühling!! – Lautlosigkeit – habe ich heute missachtet. Das mache ich zwar immer so aber zukünftig bestimmt nicht mehr im Frühling!!
    Der Anblick Aug in Aug mit diesem schwarzen Ungetüm samt tiefes Grollen, sitzt mir erst mal tief im Kopf.

    Antworten
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