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15 Kommentare

  1. 1

    Kammler

    Sie hat hier noch gefehlt. Nun ist sie da ,die EDDA. Ein großes Dankeschön an Dich Bernwart, der Behüter und Beschützer. Es ist unglaublich immer wieder zu sehen, wie das perfide Christentum / Judentum, alles Wertvolle und Heilige in Schmutz gezogen und zerstört hat. Aber deren Zeit ist nun abgelaufen. Es wurde auch Zeit.

    GruSS Kammler

    Antworten
  2. 2

    Gunnar von Groppenbruch

    Bezüglich „Arminen“ und „Armanen“:
    Eine Manie ist eine Krankheit, und eine Mine ist etwas zum Ausbeuten oder zum Drauftreten!
    Es muß heißen ‚Armannen‘ und ‚Arminnen‘.

    Gruß!

    Gunnar

    Antworten
    1. 2.1

      Kammler

      Gunnar

      lese auch gerade hier, also ich finde den Beitrag sehr sehr gut und weiterbringend, dass jetzt an solchen Buchstaben rum genörgelt wird, finde ich nicht schön, gefühlsmäßig bin ich aber bei Dir.

      Antworten
    2. 2.2

      Der Wolf

      Dann müßte man konsequenterweise auch Germannen statt Germanen schreiben. Tun wir aber auch nicht. Und bei Hermine oder Wilhelmine denken wir auch nicht automatisch an Explosivgeräte. Bin da ganz bei Kammler.
      Wer will kann es ja so machen wie Du, ich würde darauf verzichten. Mal abgesehen davon, daß die weibliche Form von Mannen nicht Minnen ist. Doch insofern bei letzterer Bezeichnung die Minnesänger herzlich grüßen, sei’s den Willigen gestattet.

      Kameradschaftlicher Gruß

      Antworten
  3. 3

    Bernd Ulrich Kremer

    Grüß Dich Gunnar,

    danke für den Hinweis.

    Antworten
    1. 3.1

      Trutzgauer-Bote.info

      Lieber Bernd Ulrich,

      ich hab es im Text ausgebessert: „Liebe Arminnen und Armannen“

      Gruß aus dem Trutzgau
      vom Kurzen

      Antworten
  4. 4

    Irmchen

    Ich muß sagen, der Beitrag hat mir sehr viel gegeben und ich habe wieder einmal
    dazu gelernt.
    Einfach große Klasse!
    Und ich werde mir auch den zweiten Teil genau zu Gemüte führen.
    Also vielen Dank für diesen Beitrag!

    Mit deutschem Gruß

    Antworten
  5. 5

    swissmanblog

    Weil hier das Thema ‚Kirche‘ angesprochen wurde, erlaube ich mir hier einen Text einzustellen, von dessen Inhalt Viele in Deutschland kaum Kenntnis haben, aber zum Verständnis der Entwicklungen der EKD ab 1945 ausschlaggebend ist und den Kern der ‚Kollektivschuld‘ in sich trägt. Der Text ist aus dem Internet entnommen also frei verfügbar.

    —–

    Ich erinnere mich, dass meine Eltern in den fünfziger Jahren immer wieder von dieser Sache erbost gesprochen haben und nicht nur sie. Wenn ich den Text unten lese, wird mir schlecht.

    Da sitzen also

    12 Theologen in irgendwelchen Hinterzimmern

    und ‚basteln‘ fast sektiererisch an irgendeinem Bekenntnis, das m. W. nie breit in der EKD zur Diskussion gestellt worden ist. Das ist eine unglaubliche Anmassung.

    Ausserdem kann eine ganze Kirche nicht schuld an etwas sein, höchstens einige von deren Mitgliedern. Was würde wohl Martin Luther zu einer derartigen Spinnerei sagen?

    Stuttgarter Schulderklärung vom 19. Oktober 1945
    Texte zum Thema aus verschiedenen Medien
    14. Oktober 2005
    GESCHICHTE / Wie sich die Evangelische Kirche in Deutschland 1945 der Frage nach der eigenen Schuld stellte

    Die Stimme des Gewissens
    Das Dokument war ursprünglich nicht für eine breite Öffentlichkeit gedacht. Doch bald gab es große Resonanz auf die Stuttgarter Erklärung.

    ANDREAS MEIER
    Vor sechzig Jahren, fünf Monate nach Kriegsende, waren in Deutschland, einer Trümmerlandschaft in jeder Hinsicht, die Kirchen allein einigermaßen unbelastete Gesprächspartner der Alliierten. Im August 1945 hatten die evangelischen Kirchen sich in Treysa in einem Zwölferrat vorläufig eine Leitung gewählt. Die in der Zeit der NS-Diktatur in Gruppierungen zerfallenen evangelischen Kirchen hofften, später eine Gesamtkirche zu bilden. Im Oktober 1945 tat der Rat in Stuttgart einen Schritt zur Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): Er empfing sieben Vertreter des Ökumenischen Rates der Kirchen.

    Einzigartig und unvorstellbar war in jenem Jahr ein freundschaftliches Treffen Deutscher daheim mit Menschen aus Ländern, in denen deutsche Besatzer gewütet hatten. „Wir sind gekommen, um euch zu bitten, dass ihr uns helft, euch zu helfen“ – diese Worte Pierre Maurys von der Reformierten Kirche Frankreichs an den Rat machen den Charakter der Begegnung deutlich.

    Der Rat tagte am Donnerstag, den 18.Oktober von neun Uhr morgens an im Haus der Bibelgesellschaft. Danach empfing der US-Militärkommandant in Stuttgart den Rat und die ökumenischen Delegierten. Um 16 Uhr begann die gemeinsame Sitzung der beiden Gremien. Auch der Ökumenische Rat war ein Provisorium, seit 1937. Der Krieg hatte die ökumenische Mitarbeit deutscher evangelischer Christen unterbrochen. 1948 gründeten sich dann nacheinander die EKD und der Ökumenische Rat der Kirchen.

    In Stuttgart wussten alle Anwesenden und spürten es: Zwischen den Deutschen und den Besuchern stand die unermessliche Schuld der Deutschen. Pastor Hans Asmussen ergriff als Erster das Wort: „Alles, was sich mein Volk zuschulden kommen ließ, tat mein Fleisch und Blut. Ich bitte euch: Vergebt mir! Ich habe an euch gesündigt.“

    Häftling im KZ
    Pastor Martin Niemöller, der viele Jahre als Häftling im KZ verbringen musste und wie sein Vorredner aus der Bekennenden Kirche kam, bat seinerseits um Verzeihung: „Liebe Brüder von der Ökumene, wir wissen, dass wir mit unserem Volk einen verkehrten Weg gegangen sind, der uns als Kirche mitschuldig gemacht hat an dem Schicksal der ganzen Welt. Wir werden die Schuld auf lange Sicht hin tragen.“

    Dankbar baten Hendrik Kramer aus Holland und Alphons Koechlin aus der Schweiz, diese Worte als Bekenntnis der Kirche ihren kritischen Landsleuten mitbringen zu dürfen: „Wir erhoffen von dieser Zusammenkunft, dass wir in voller Freiheit das mitnehmen, was wir gehört haben, dass nämlich eure Stimme auch die Stimme des Gewissens der evangelischen Kirche in Deutschland ist.“

    Seit Wochen hatte die Rechenschaft über die eigene Schuld und Mitschuld viele Christen in Deutschland gequält und manche zu vorschnellen Folgerungen verleitet. Beredsam wurde in vielen Predigten versucht, im politischen Geschehen aufzuzeigen, „was Gott mit uns vorhat“. Pfarrer Gottlieb Funcke aus Münster etwa begehrte gegen den Verlust „unserer Ehre“ auf, ohne „die unerhörten Grausamkeiten gegen deutsche, polnische und vor allem jüdische Menschen“ zu leugnen: „Indem wir sie duldeten, sind wir mehr oder minder mitschuldig geworden.“

    Nach dem Essen machten sich die Ratsmitglieder an die Arbeit. Sie vereinbarten grundsätzlich, auf aktuelle Nachrichten über Brutalitäten an deutschen Flüchtlingen nicht durch Auflistung der Untaten einzugehen, sondern vor Gott die eigene Schuld zu bekennen. Zur Grundlage ihrer Erklärung machten sie den Entwurf des Berliner Bischofs Otto Dibelius, den sie überarbeiteten. Um 22.30 Uhr war das Gemeinschaftswerk abgeschlossen.

    Sorge um Missdeutung
    „Wir sagen es Ihnen, weil wir es Gott sagen. Tun Sie das Ihrige, dass diese Erklärung nicht politisch missbraucht wird, sondern dem dient, was wir gemeinsam wollen.“ So eröffnete Pastor Hans Asmussen am nächsten Morgen die Verlesung der Schulderklärung des Rates an die ökumenischen Delegierten. Die Auflistung der Mängel im Gebet, im Glauben und in der Liebe erzwingt wegen der ungeschickten Formulierung den Einwand, dass die Schuld vor Gott quantitativ gemessen werden kann. Schwerwiegender ist der Verzicht auf eine klarstellende Überschrift.

    Die Ernsthaftigkeit des Schuldbekenntnisses steht außer Frage. Keiner der Autoren rückte von dieser kirchlichen Einheit je ab. Asmussen verwies auf die Unsicherheit der Autoren, die später zu widersprüchlichen Interpretationen führte, als er vor politischem Missbrauch warnte. Vielen Autoren lag gar nicht daran, dass der Text in die Öffentlichkeit kam. Sollte es nun als Bekenntnis ein Teil des Gottesdienstes oder eine Erklärung sein?

    Der Rat selbst kümmerte sich nicht um die Verbreitung des Textes. Gesetze der Öffentlichkeitsarbeit waren ihm verständlicherweise fremd, der Text kam eher zufällig in die Hände von Journalisten, die ihn unverstanden unter reißerischen Überschriften veröffentlichten, als hätte die EKD die politische Kollektivschuld Deutschlands erklärt. „Der, dem das Wort Gottes fremd ist, muss es notwendig missdeuten, ob Feind oder Freund.“ Auf diese Warnung aus Detmold hätte gehört werden sollen, indem der Text in einer Pressekonferenz vorgestellt worden wäre.

    Die katholischen Bischöfe hatten in ihrem Fuldaer Hirtenbrief im August 1945 beklagt, dass „viele Deutsche, auch aus unseren Reihen“ sich an den Verbrechen beteiligten. Es gelte nun, „Schuldige und Unschuldige“ zu unterscheiden.

    Der Rat der EKD bekannte in Stuttgart protestantisch eindeutig die Schuld der Kirche. Aber auch um die innerkirchliche Öffentlichkeitsarbeit kümmerte er sich nicht. Keine erläuternde Handreichung half den Gemeinden, um in das Bekenntnis im Gottesdienst einzustimmen.
    Weniger bekannt ist eine Erklärung, die die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg am Schluss der ersten Nachkriegstagung (23.–26.Oktober 1945) als „Wort an die Gemeinden“ vorlegte. So setzt dieses Bekenntnis ein:

    „Der ungeheuerliche Versuch, ein ,ewiges’ Deutsches Reich zu schaffen und es im Kampf gegen Gott und die ganze Welt durchzusetzen, ist zusammengebrochen. Die Folgen dieses Aufstandes gegen Gott stehen vor unser aller Augen. Wir erleiden sie täglich. Groß ist die Schuld vor Menschen, aber größer ist die Schuld vor Gott. Es hilft uns nichts, wenn wir uns darauf berufen, dass auch andere Völker Schuld tragen. Vor Gott hilft kein Vergleich mit anderen Menschen. Wir haben uns verleiten lassen, neben dem lebendigen Gott andere Götter zu verehren. Darum konnten in unserem Land Menschen glauben, sie seien wie Gott.“

    Ein Kurier aus Stuttgart war am 25.Oktober in die Synode mit einem Exemplar der Stuttgarter Erklärung hineingeplatzt. Tags drauf kam George Bell, Lordbischof von Chicester, ein Mitglied der ökumenischen Delegation, nach Oldenburg. Das beflügelte die Arbeit des Vorbereitungsausschusses, der an der Erklärung arbeitete. Vom juristischen Oberkirchenrat Hermann Ehlers, dem späteren Bundestagspräsidenten, stammt der Grundriss.

    Gegen das erste Gebot
    Auch die Oldenburger Synode stellte sich in die Solidarität der Schuld. Von den Verstößen gegen das erste Gebot, „wie Gott“ sein zu wollen, wird übergeleitet zu den Verfehlungen der Kirche: „Wir haben es zugelassen, dass denen, die auch unsere Nächsten waren, politisch Missliebigen und Juden, Gut und Brot genommen wurde, und haben wohl selbst daran teilgehabt.“ Am Buß- und Bettag oder Totensonntag wurde das „Wort“ in den Gemeinden verlesen.

    Evangelische Christen bekannten in Stuttgart und Oldenburg ihre Schuld, ohne sich hinter der Auflistung von Untaten zu verstecken oder Anklagen zu erheben. Seitdem wird in Kirche und Politik eilfertig von Schuld geredet und Schuld persönlich „bekannt“, um politische Gegner zu verteufeln.

    Zur Nächstenliebe befreiten die Schuldbekenntnisse von 1945 als Eingeständnis: „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich“ (Römer 7,19).
    Quelle: Rheinischer Merkur vom 13. Oktober

    „Wir klagen uns an“ – Vor 60 Jahren gab die Evangelische Kirche in Deutschland die Stuttgarter Schulderklärung ab
    Von Michael Grau
    Hannover/Stuttgart (epd). Am Nachmittag des 16. Oktober 1945 ratterte ein Lastwagen der französischen Besatzungsarmee ins zerbombte Stuttgart. Die Insassen, die ihr Quartier im Hotel „Graf Zeppelin“ am Hauptbahnhof bezogen, waren hochrangige Kirchenvertreter aus Ländern, gegen die Deutschland noch ein halbes Jahr zuvor Krieg geführt hatte: aus Frankreich, den USA oder den Niederlanden. Sie kamen mit einer sensiblen Aufgabe: die Verbindung zum Rat der gerade gegründeten Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aufzunehmen.

    Ihr Besuch vor 60 Jahren wurde zum Anlass für eines der wichtigsten Dokumente in der Geschichte der EKD: die Stuttgarter Schulderklärung. Der Theologe Hans Asmussen (1898-1968) verlas sie am Vormittag des 19. Oktober 1945 in einem Saal der bombengeschädigten Württembergischen Bibelanstalt. Die Kernsätze: „Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden. … Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“

    Damit bezeugten deutsche Kirchenmänner fünf Monate nach Kriegsende stellvertretend für das ganze deutsche Volk ihre Mitverantwortung für die Verbrechen des Nazi-Regimes. Der Politik-Professor Joachim Perels aus Hannover, Sohn des von den Nazis ermordeten Juristen und Widerstandskämpfers Friedrich Justus Perels (1910-1945), betont die „epochale Bedeutung“ der Erklärung: „Das war ein gewaltiger Schritt gemessen an dem, was man erwarten konnte. Denn die deutsche Gesellschaft ließ das Thema Kriegsschuld nicht an sich herankommen und schob es weg.“

    Eine knisternde Spannung hatte über dem Treffen in Stuttgart gelegen. Denn die Ökumene-Gäste erwarteten zwar eine Äußerung der Protestanten gegenüber dem NS-Regime, wollten sie aber nicht offen fordern. Auf der anderen Seite erwogen einige der deutschen Kirchenmänner von sich aus ein Schuldbekenntnis. „Die deutsche Kirche soll bekennen und mit ihr das deutsche Volk, dass es gesündigt hat vor Gott“, sagte der stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende und ehemalige KZ-Häftling Martin Niemöller (1892-1984) in Stuttgart.

    Der Rat, zu dem auch der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann (1899-1976) gehörte, folgte einem Entwurf des Berliner Bischofs Otto Dibelius (1880-1967) und ergänzte ihn durch Formulierungen von Asmussen und Niemöller. Der Politologe Perels hebt hervor, dass die Erklärung nicht Schuld mit der Gegenschuld der früheren Kriegsgegner aufrechne: „Hier wurde eigene Schuld ausgesprochen und nicht nur ein Vergleich.“ Zugleich sei die evangelische Kirche „über ihren nationalistischen Schatten gesprungen“. Denn traditionell waren Protestantismus und deutschnationale Gesinnung nahezu identisch.

    Kritiker haben immer wieder eingewandt, dass die Stuttgarter Erklärung die Schuld nicht konkret beim Namen nenne. „Der Blick auf Israel fehlt, das Massenmorden der Deutschen wird nicht zum Thema“, sagt der Kirchenhistoriker Siegfried Hermle (Köln). Verzögert gelangte das EKD-Dokument in die Öffentlichkeit. „Evangelische Kirche bekennt Deutschlands Kriegsschuld“, titelte der „Kieler Kurier“ acht Tage später.

    Das Echo war verheerend, es hagelte Proteste. Weite Teile der Bevölkerung und auch der Kirche wollten von Kriegsschuld nichts wissen. Einige Ratsmitglieder wie der hannoversche Bischof Hanns Lilje (1899-1977) schwächten die Erklärung daraufhin ab: „Sie ist keine politische, sondern eine kirchliche Erklärung.“

    Im Ausland dagegen wurde das Kirchenwort positiv aufgenommen. Nicht zuletzt ebnete es den Weg für Hilfslieferungen vor allem aus den USA. „Das Stuttgarter Schuldbekenntnis bahnte den deutschen Protestanten den Weg zurück in die weltweite Christenheit“, sagt der Münchner Kirchenhistoriker Harry Oelke.
    Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd) vom 13. Oktober 2005
    Das aktuelle Stichwort: Stuttgarter Schulderklärung

    Hannover/Stuttgart (epd). Mit der Stuttgarter Schulderklärung bekannte die Evangelische Kirche in Deutschland am 19. Oktober 1945 stellvertretend für das deutsche Volk ihre Mitverantwortung für die Verbrechen des Nazi-Regimes. Anlass war ein Besuch einer Delegation des vorläufigen Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) unter Leitung von Generalsekretär Willem Adolf Visser’t Hooft (1900-1985). Die Delegation lud die erst wenige Wochen zuvor gegründete EKD daraufhin ein, Mitglied im ÖRK zu werden.

    Die Kernsätze der Erklärung lauten: „Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden. … Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“ Der Theologe Hans Asmussen (1898-1968) verlas die auf einer abgenutzten Schreibmaschine getippte DIN-A4-Seite in einem Saal der bombengeschädigten Württembergischen Bibelanstalt.
    Unterzeichnet ist die Erklärung von elf Ratsmitgliedern, unter ihnen der Ratsvorsitzende und württembergische Bischof Theophil Wurm (1868-1953), sein Stellvertreter Martin Niemöller (1892-1984) und der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann (1899-1976). Der Rat folgte einem Textentwurf des Berliner Bischofs Otto Dibelius (1880-1967) und ergänzte ihn durch Formulierungen von Asmussen und Niemöller. Vorausgegangen waren mündliche Schuldbekenntnisse von Asmussen, Niemöller und dem Ratsmitglied Wilhelm Niesel (1903-1988) in Gegenwart der ökumenischen Gäste.

    Das Schuldbekenntnis löste ein geteiltes Echo aus. Im Ausland wurde es begrüßt und ermöglichte eine Flut von Spenden vor allem aus den USA. In Deutschland dagegen stieß es auf Kritik, weil die EKD eine Kollektivschuld der Deutschen eingeräumt habe. Historiker weisen darauf hin, dass die Schulderklärung den deutschen Protestanten nach dem Debakel der NS-Zeit den Weg zurück in die weltweite Christenheit gebahnt habe.
    Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd) vom 13. Oktober 2005

    ——-

    Über unwahre Geschehnisse und nichtgeschehene Wahrheiten
    »„Was schreibst du da?” fragte der Rabbiner. „Geschichten”, antwortete ich. Er wollte wissen, welche Geschichten: „Wahre Geschichten? Über Menschen, die du kanntest?”. Ja, über Dinge die passierten, oder hätten passieren können. „Aber sie passierten nicht?” Nein, nicht alle. Tatsächlich waren einige davon erfunden vom Anfang bis zum Ende. Der Rabbiner beugte sich nach vorn als nehme er Maß an mir und sagte, mehr traurig als ärgerlich: „Das bedeutet, daß du Lügen schreibst!” Ich antwortete nicht sofort. Das gescholtene Kind in mir hatte nichts zu seiner Verteidigung zu sagen. Dennoch, ich mußte mich rechtfertigen: „Die Dinge liegen nicht so einfach, Rabbiner. Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt”.«
    Elie Wiesel in Legends of Our Time, Schocken Books, New York, 1982, Einleitung, S. viii.
    Quelle und komplett: Elie Wiesel – Ein Serienlügner
    Elie Wiesel bei METAPEDIA

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    1. 5.1

      Trutzgauer-Bote.info

      „… „Der ungeheuerliche Versuch, ein ,ewiges’ Deutsches Reich zu schaffen und es im Kampf gegen Gott und die ganze Welt durchzusetzen, ist zusammengebrochen …“

      Dem kann man nur entgegnen: Der ungeheuerliche Versuch, das deutsche Volk mittels des Christentums (des Judentums für Nichtjuden) in das „induzierte Irresein“ und damit die ewige Knechtschaft zu treiben, wird letztendlich scheitern.

      Unser HEILIGES DEUTSCHES REICH wird wiedererstehen. Haben wir absolutes Vertrauen, auf die in uns wohnende Kraft und unsere Kameraden, die im entscheidenden Moment ZIONS letzte Schatten hinwegfegen werden.

      Götterdämmerung, das Finale

      Sieg Heil!
      der Kurze

      Antworten
      1. 5.1.1

        swissmanblog

        Kirche steht für:
        • Kirche (Bauwerk), sakrales Bauwerk des Christentums
        • Kirche (Kanonisches Recht), geweihtes Gebäude für Gottesdienste
        • Kirche (Organisation), Organisationsform innerhalb des Christentums
        • allgemein die Gemeinschaft der Christen, siehe Ekklesiologie

        Es entspricht dem ökumenisch politischen ‚Zeitgeist‘, dass der Begriff ‚Volk‘ seit Jahren verschwindet und an dessen Stelle der Begriff ‚Gesellschaft‘ getreten ist. Dieser Begriff steht im Allgemeinen für
        • Gesellschaft (Soziologie), durch unterschiedliche Merkmale abgegrenzte Personen, miteinander verknüpft und interagierend.
        • Gesellschaft (Staatsrecht), dem liberalen Staat gegenüberstehende Bürger.
        • Gesellschaft (Ethnologie), ein evolutionäres 4-Schichten Modell des Ethnologen Elman Service (1975).
        • Gesellschaft (Gesellschaftsrecht), im Wirtschaftsrecht eine Organisationsform.
        • in den Wissenschaften eine Forschungs- und Fördervereinigung, siehe wissenschaftliche Gesellschaft.
        • das Vorkommen verschiedener Pflanzen an einem Ort, siehe Pflanzengesellschaft.

        Volk steht für:
        • Volk, eine (ethnische) Gruppe von Menschen.
        • Staatsvolk, (vornehmlich) die Summe der Staatsangehörigen; Bevölkerung des zu einem Staat gehörenden Gebiets.

        Es ist eine ungeheuerliche Anmassung, wenn ‚Pastoren‘ sich in einer Art ‚Gesamtschuld‘
        bekennend finden und ungefragt dieses ‚Bekenntnis‘ auf andere ‚umlegen‘!

        Wie kommen die zu einem solchen frivolen Unsinn? Ab Ende 1945 bis in die 60er Jahre hinein haben sich viele ‚Evangelische‘ über diese Art von Selbstkasteiung, aufgeregt und empört. Aber auf dieser Grundlage stehen noch heute beide Kirchen!

        Beide sog. Volkskirchen sind Sinn entstellt und leeren sich immer mehr aus verschiedenen Gründen.

        U. a. halten sich die Pfarrer für Mitglieder der Elite und so reden / salbadern sie auch. Da ihr ‚Unterhalt‘ durch die Kirchensteuer gesichert ist, können sie sie das noch leisten, vor allem in abgehobenen Gremien wie in der Ökumene. Wenn man sich aber mir deren Zielen und Ideen befasst, wird einem in Teilen speiübel.

    2. 5.2

      Thor

      Es ist ja nur eine logische Schlussfolgerung das sich die Kirche selbst beschuldigt gegen Gott gehandelt zu haben, es ist ihre Art zu sühnen für das vergehen an ihren Gott.
      Ersetzen wir nun diesen ihren Gott durch das Wort Shadain, ergibt alles einen vollkommen anderen Sinn. Das Deutsche Reich war selbstverständlich gegen diesen Gott Shadain und wird es immer sein!
      Das wahre Wissen um Jesus Christus vermittelt diese Kirche niemals!

      Sieg Heil!

      Antworten
      1. 5.2.1

        swissmanblog

        Es können sich nur einzelne Menschen sich selbst für ‚etwas beschuldigen‘, aber nicht eine ganze Kirche aufgrund Verdikt von 12 Theologen Sektierern.

        Hätte sich das Kirchenvolk der EKD in einer Befragung für den ‚Kollektivschuldkomplex‘ ausgesprochen, lägen die Dinge etwas anders.

        Aber eine solche Befragung hat die EKD gescheut wie der Teufel das Weihwasser. Darin liegt die ganze unverschämte Dreistheit dieser Geschichte.

        Alles weitere hat sich darauf aufgebaut, auch wenn man weiss, dass viele dieser ‚Seelbesorger‘ in der SPD sind.

      2. 5.2.2

        Der Kräftige Apfel

        Es heißt ja bezeichnenderweise auch „Evangelische Kirche IN Deutschland“ – sowie „Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik (korrekterweise ebenfalls IN) Deutschland“.

        Es ist doch bis heute so, daß sich nach jedem Schlachtfest die Aasgeier Jener positionieren (nichts gegen die unschuldigen Tiere) und sich die Filet-Posten sichern. Damit konnte man einen gründlichen Rundumschlag machen, um auch die letzten eigenständigen Pastoren auf Linie zu bringen.

        Wie immer haben sie geschickt ihr hintertriebenes Spiel gespielt. Die Formulierungen des stellvertretenden EKD-Ratsvorsitzende Niemöller beispielsweise kommen mir mittlerweile seltsam vertraut vor. Sie enthalten die Samen, die man für die Zukunft sähen mußte, um alle Abwehrreflexe des Volkes von vornherein lahmzulegen. Zufall ist das ganz sicher nicht, sehr viel wahrscheinlicher das altbekannte Kalkül, aus dem die manipulatorische Erfahrung Jener von Jahrhunderten spricht.
        Die Uneingeweihten (sofern es überhaupt welche gab) haben sich wohl unter dem tiefsitzenden Schock und Selbstzweifel und Druck von außen gefügt/fügen müssen.

        Sehr befriedigend ist für mich aber die Tatsache, daß aus den Texten klar hervorgeht, DASS es Abwehrreaktionen des Volkes gab!

        Ich grüble immer wieder über meine Großmutter nach, die meiner heranwachsenden Mutter in den 50/60er Jahren ab und zu die „Erinnerung“ an die „Schrecken“ des Hitler-„Regimes“ mit auf den Weg gab (und die bis heute ihre Wirkung zeitigen). Ich kann mir das nur so erklären, daß sie als Landfrau und fünffache Mutter nicht viel mitbekam, dafür aber hinterher mit den üblichen Einflößungen beglückt wurde.
        Umso wohltuender ist es für mich, daß sich in der Umbruchphase offenkundig viele Menschen noch bewußt waren, daß die Dinge anders lagen und daß sie sich nicht ohne Widerstand in die Schuldecke drängen lassen wollten.
        Somit liefern die Schreiberlinge neben der Propaganda unabsichtlich auch die Beweise für die Wahrheit gratis dazu (c:

        Heil und Segen,

        Der Kräftige Apfel

  6. 6

    swissmanblog

    WAS dann die Folgen dieser verdrehten Extremtheologen war, floss nahtlos in den CVJM und in die evangelische Jugendbewegung und – arbeit ein. Eine ganze Generation wurde ‚verurteilt‘ und unter Generalverdacht gestellt.

    Das Selbstschuldverhalten dieser thologischen Schuldverschwörer legten sie um, um über unsere Väter und Mütter ein grauenhaftes Bild zu zeichnen.

    Da wurde in Jugendlagern Geschichten herumgereicht, die einem die Haare zu Berge stehen liessen. Und wenn man als Jungscharler mal eine Frage stellte, wurde nicht etwa überzeugt, nein, man wurde als Opfer einer NAZI Erziehung hingestellt.

    Das war so 1957 – 1962. Da viele dieser Jugendleiter so voller Hass geladen werden, haben sich viele junge Leute abgewendet und hatten die Nase voll.

    Dann kam die 68er Bewegung, die zu diesen Erscheinungen noch eins drauf setzte. Ich spielte damals als Schlagzeuger in einer Gitarrenband.

    Was wir nicht wussten, war das, was in Nebenräumen von Gemeindehäusern abging, in denen wir spielten -> Haschparties, geduldet und unterstützt von rührseligen Pastoren.

    Man konnte im ganzen norddeutschen Raum auf dem Lande Kirchen mit Pastoren kaufen, weil niemand mehr hinging.In dieser Zeit entstanden die K-Gruppen und der Kommunistische Bund, aus dem Trittin hervorging. Das mündete schliesslich in einem Gesamtmix in die 68 er Bewegung, mit allen dämlichen Folgen bis heute.

    Antworten
    1. 6.1

      Bernd Ulrich Kremer

      Heil Euch!

      Hier ist das Felsbildnis von „Odin am Weltenbaum“ oder „am windigen Baum“ hängend, das später zur Vorlage des Jesus Christus am Kreuz, wurde:

      Mit Armanengruss!
      Bernd Ulrich

      Antworten

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