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22 Kommentare

  1. 1

    juergen

    welch Größe im oberen Gedicht,
    welch Blöße derzeit in unserem Gesicht.
    Verarmt im Geiste, verloren im Mut,
    erneuert die Reize, der Ahnen Glut.

    erwachen im Neuen,
    die Werte der Treuen,
    wir gehen in ungewisse Zukunft,
    und behalten innere Vernunft.

    Zu lange getäuscht,
    zu lange verloren,
    jetzt wird ent täuscht,
    zurückgewonnen unsere Heroren.

    Die Zeit des Erwachens und der Ent täuschung ist gekommen,
    die Wahrheit bricht sich wie ein Löwenzahn durch den Asphalt,
    wir erwachen aus einer Zeit die uns benommen,
    in eine Ewigkeit ohne Widerhalt.

    Glück auf jedem Meister seines Lebens,
    erwachet in euer eigenes Erstrebens.

    Leget ab die Täuschung,
    zu lange geschult,
    erwachet in Läutung,
    genug ist genug.

    frei wie ein Adler, flieg,
    im Bewusstsein deines Geistes, Sieg.

    erhebt dich, es ist Zeit,
    die Welt ist nur für Dich, bereit

    Antworten
  2. 2

    Bernd Ulrich Kremer

    Grüß Euch!

    Sie zwingen uns ihr Dogma auf, doch die Wahrheit wird sie entthronen, denn freie Gedanken reichen immer weiter als Kanonen.
    Wenn sie unsere Fahnen verbieten, lasst sie es tun, wir scheißen drauf.
    Denn wir ziehen in unseren Herzen sie noch stolzer wieder auf.
    Ihre Schläge werden härter, sie fürchten schon den neuen Tag, denn der Amboss ist immer härter als jeder Hammerschlag.
    Der zahme Vogel singt von Freiheit, doch der wilde Vogel fliegt und noch niemals hat das Schwert über den Geist gesiegt.
    Auf das der Adler wieder fliegt.Mächtig sind seine Schwingen, die Krallen scharf wie Klingen.
    Wie unser Stolz blieb er auf ewig unbesiegt.
    Auf das des Reiches Adler endlich wieder fliegt. Mächtig sind seine Schwingen, niemand kann ihn bezwingen.
    Wie unser Stolz blieb er auf ewig unbesiegt… Wenn der Reichsadler wieder über Deutschland fliegt.Aus goldenen Ketten schmiedet Schwerter und ihr Ende ist in Sicht, weil dann endlich aus dem Nebel eine neue Schöpfung bricht.
    Waidwund geschossen, voller Hass, ja so verfolgt uns der Tyrann.
    Doch irgendwann hat er mehr Feinde als er töten kann.
    Die Wahrheit bleibt das Antiserum, wie viel Gift sie auch verstreuten und wir hören schon von weitem ihre Totenglocken läuten.
    Der zahme Vogel singt von Freiheit, doch der Wilde Vogel fliegt und noch niemals hat das Schwert über den Geist gesiegt.
    Auf das der Adler wieder fliegt. Reichsadler flieg!

    Mächtig sind seine Schwingen, die Krallen scharf wie Klingen.
    Wie unser Stolz blieb er auf ewig unbesiegt.
    Auf das des Reiches Adler endlich wieder fliegt. Mächtig sind seine Schwingen, niemand kann ihn bezwingen.
    Wie unser Stolz blieb er auf ewig unbesiegt… Wenn der Reichsadler wieder über Deutschland fliegt.
    Reichsadler flieg!

    Mächtig sind seine Schwingen, niemand kann ihn bezwingen.
    Wie unser Stolz blieb er auf ewig unbesiegt… Wenn der Reichsadler wieder über Deutschland fliegt.
    Reichsadler flieg!

    (Quelle: http://keltenkrieger3000.wordpress.com/ )

    Mit reichstreuem Gruss!

    Bernd Ulrich

    Antworten
    1. 2.1

      Trutzgauer-Bote.info

      Antworten
  3. 3

    Bernd Ulrich Kremer

    GEORG VON FRUNDSBERG – und die deutsche Rache –

    Zwei Schelme, zwei blutige Satansbraten,

    bedrohen den Kaiser und seine Soldaten.

    Sie wühlen und hetzen und feinden ihn an,

    so wie sie’s seit ewigen Zeiten getan.

    Papst Clemens ist’s, der höllische Hund,

    mit Franz, dem Franzosenkönig im Bund.

    Ihre Kriegsvölker lärmen heran mit Macht,

    doch Frundsberg lebt, der Frundsberg wacht.

    Des Landsknechtvaters erfochtene Frucht:

    Er hält seine Scharen in Drill und Zucht.

    Er ordnet, er regelt, er lehrt das Gefecht,

    dem Heerbann ist er als Hauptmann recht.

    Der Frundsberg ist ein Kerl wie ein Baum,

    hält seine Tiroler und Schwaben im Zaum,

    doch im Kampf erwacht ihre Kämpferglut,

    dann schwillt im deutschen Blut ihr Mut.

    Wer kann den Gewalthaufen widersteh’n,

    wenn tief gestaffelt die Lanzen geh’n ?

    Und Jörg focht der Heldentaten genug,

    wofür ihn der Kaiser zum Ritter schlug.

    Die Feldschlangen brüllten Weh und Ach,

    zur Böhmer-Schlacht von Wenzenbach,

    Jörgs Musketen rissen die Bresche auf,

    erbarmungslos ging es da dran und drauf.

    Bei La Motta drohte ein Söldnerheer -,

    es lachte der Jörg: „Viel Feind, viel Ehr !“

    Die Venezianer vertrauten der Überzahl,

    ihre Reiter verdarben im sumpfigen Tal.

    Es ging um die Herrschaft der Lombardei

    und ob der deutsche Kaiser der Erste sei.

    In Bicocca, bei Mailand, standen bereit,

    Franzosen mit ihren Vasallen zum Streit.

    Dabei war der Arnold von Winkelried,

    den lobt manch’ ehrendes Schweizer-Lied.

    Doch Jörgs Hellebarde war blitzesschnell,

    sie erschlug den Gegner im Männer-Duell.

    Die Schweizer waren gar sehr bekümmert,

    also die Welschen gründlich zertrümmert,

    heillos flüchtete Frankreichs Armee,

    Landsknechte jagten sie bis nach Marseille.

    Doch bald war der Franz schon wieder da,

    Jörg Frundsberg schlug ihn bei Pavia.

    Schachzüge – Wortbrüche – Intrigenspiel,

    dazwischen Papst Clemens im Schaukel-Stil.

    In Deutschland wabert schon lange die Wut,

    auf jenseits der Alpen, die die welsche Brut,

    die immer nur Unbill und Zwietracht sät

    und jetzt auch zur Mordtat an Luther rät.

    Der Georg von Frundsberg ist Protestant,

    noch einmal nahm es das Schwert zur Hand.

    Seine Männer sind voller Hass gegen Rom,

    ihr Ziel ist der „Teufel im Petersdom“.

    Den 6. Tag Wonnemond war es soweit,

    die „Heilige Liga“ ? – Vermaledeit !

    Spanier und Deutsche erobern die Stadt.

    wo’s soviel Dünkel und Reichtum hat.

    Acht Tage Plündern, Brennen und Mord,

    Jörg Frundsberg lag krank an anderem Ort.

    Seine Männer spießten den römischen Drache,

    das war die ersehnte germanische Rache.

    http://causa-nostra.com/vril/cn1601/RRR … 4ef15b.jpg

    Georg / Jörg Freiherr von Frundsberg (1473-1528)

    war ein Landsknechtsführer und Infanterielehrer in kaiserlichen Diensten, der sich in den Abwehrkämpfen gegen Angriffe des französischen Königs Franz I. (1494-1547) bzw. dessen sog. „Heilige Liga“ hervortat, die hartnäckig versuchten, Gewalt über Mailand und die weitere Lombardei zu erringen. Er war der Sohn Georg von Frundsbergs, der, auf der schwäbischen Mindelburg wohnend, Hauptmannes des „Schwäbischen Bundes“ war. 1499 nahm Jörg am „Schwabenkrieg“ gegen die Schweizer teil, zeichnete sich aus und wurde bald Heerführer Kaiser Maximilians I. (1494-1547) Durch seine fürsorgliche, gerade und leutselige Art gewann er den Ruf als „Vater der Landsknechte“. Er studierte das Kriegshandwerk „von der Pike auf“, verfasste Lehrtexte („Der treue Rat“), wie die sog. „Gewalthaufen“ der Pikenträgern zu taktieren haben und übte mit seinen gut gedrillten Landsknechten die Kampfweisen. Beim Reichstag zu Worms 1521 soll er Martin Luther wohlwollend zugesprochen haben: „Mönchlein, Mönchlein, du gehst jetzt einen Gang, dergleichen ich und mancher Obrist auch in der allerersten Schlachtordnung nicht getan haben mag. Bist du aber der rechtlichen Meinung und deiner Sache gewiss, so fahre in Gottes Namen fort und sei getrost, Gott wird dich nicht verlassen. Mut, Möchlein, Mut !“ Die Stimmung in Deutschland war lutherisch, also papst- und romfeindlich, und das aus einer Vielzahl wohlverständlicher Gründe.

    Der Frundsberg gab in seinen „Artikelbriefen“ den Mannschaften eine feste, verlässliche Ordnung, so konnte er auf sie vertrauen und erzielte mit ihnen wiederholt Siege gegen weit überlege Gegner. Seine Landsknechts-Gefährten sprach er mit „Söhne“ oder „Brüder“ an. Im „Bayrisch-pfälzischen Erbfolgekrieg“, in dem Böhmen und Franzosen mitmischten, kam es zur Schlacht von Schönberg-Wenzenbach – bei Regensburg – (12.09.1504). Durch die Oberpfalz rückte ein böhmisches Heer des Königs Vladislav II. heran, es verschanzte sich bei Wenzenbach, Frundsbergs Musketen brachen die Wageburg der Böhmen auf und verjagten sie.1.600 Böhmen erschlagen, 600 gefangen genommen. Darauf erhielt Georg von Frundsberg von Kaiser Maximilian I. den Ritterschlag. – Im Zuge der französischen Eroberungsversuche in der Lombardei, die König Franz I. vorantrieb, kämpften Frundsbergs Landsknechte für Kaiser Karl V. (1500-1558) Ihnen sollte von weit überlegenen Truppen der Republik Venedig der Rückzug aus Venetien abgeschnitten werden. Es kam am 07.10.1513 zur Schlacht von Creazzo (oder von La Motta). Die venezianische Reiterei geriet in einen Sumpf und die italienische Infanterie vermochte den gut gedrillten deutschen und den spanischen Knechten nicht standzuhalten, sie wurde zertrümmert und zerstreut. Aus dieser Schlacht stammt Frundsbergs Wahlspruch „Viel Feind‘, viel Ehr‘ !“ – Der französische König griff nach Mailand, bei Bicocca, nördlich von Mailand, kam es am 27.04.1522. zur Schlacht. Auf Seiten der Franzosen kämpften die gefürchteten eidgenössischen Reisläufer. Die Schweizer hatten sich vom Reich bzw. dem Habsburger Kaiserhaus getrennt. Vor Beginn der Kampfhandlungen lieferte Frundsberg sich ein Duell mit dem gegnerischen Anführer Arnold von Winkelried, den er mit seiner schweren Hellebarde erschlug. Danach zerfetzte er die feindlichen Linien so gründlich, dass sich Franzosen und Schweizer fluchtartig aus Italien zurückzogen. – Papst Clemens VII. (1523–1534) versuchte aus dem Konflikt seine kirchenstaatlichen Vorteile zu ziehen. Nach der vernichtenden Niederlage französischer Truppen in der Schlacht von Bicocca forderte der perfide Papst das Herzogtum Mailand für sich, sobald es wieder in französischer Hand wäre. Um dem französischen Raub den Weg zu ebnen, klagte er den deutschen Kaiser an, er würde einen „ungerechtfertigten Krieg gegen einen christlichen Mitbruder“ führen und torpedierte damit die deutsche bzw. des Reiches Abwehrpolitik. So kam es trotz der französischen Niederlage von Bicocca, zu Wiederholungen der Angriffe auf Oberitalien und vorrangig, um zunächst Mailand in die Gewalt zu bekommen. Es kam am 24.02.1525 zur Schlacht bei Pavia, wo sich 25.000 Mann als Belagerungsstreitmacht verschanzt hatten. Spanier und Deutsche fügten dem Gegner erneut eine vernichtende Niederlage bei, wobei Frundsbergs 6.000 Veteranen aus Schwaben und Tirol entscheidend beitrugen. Das französische Gold spielte allzeit seine große Rolle. Ein Gevierthaufen des französischen Heeres nannte sich die „schwarze Bande“, es waren 5.000 Mann niederdeutscher Knechte. Als die Franzosen angriffen, fiel ihnen Frundsberg mit seinen Männern in die Flanke. Die Feindverluste waren beträchtlich, sie betrugen mehr als 10.000 Mann und König Franz I. wurde gefangen genommen. Franz I. wird nach Friedensabsprachen auf Ehrenwort entlassen, kaum frei, betreibt er seinen Krieg weiter und der schurkische Papst gibt ihm wegen seines Wortbruches die öffentliche Absolution und vereinbar mit ihm die profranzösischen „Heilige Liga von Cognac“. Jörg musste nach Deutschand zurück, wegen der Baueraufstände, die er bei sich in Tirol auf dem Verhandlungswege löst. Seine legendären Siege machten Jörg von Frundsberg im Reich zum vielbesungenen Volkshelden. – Mit fast 20.000 Landsknechten zog der mittlerweile 53-jährige Frundsberg 1526 noch einmal gegen die Truppen des mit Frankreich verbündeten Papstes und schlug sie am Jahresende bei Brescia. – Es sollte weiter nach Süden gehen, um das golden Nest des papistischen Raubvogels auszuheben. Doch der finanzschwache allerkatholischste Kaiser Karl V. hat Bedenken, das in seinen Augen „heilige“ Rom, mitsamt dem räuberischen, trügerischen Oberhaupt der Christenheit anzutasten. Im Feldlager bei Bologna eskaliert die Situation. Die Soldzahlungen an seine Truppen bleiben aus. Die Truppe wird immer ungehaltener und der Soldaten Hass auf das verfluchte Rom, dem man die Länge des Krieges schließlich zu verdanken hat, nimmt zu. Die Männer wollen sich selbst dort das holen was ihnen zusteht. Rom wird als arrogante Hochburg eines über Jahrhunderte währenden Betruges und Raubes verstanden. Die nicht unberechtigten protestantischen Schmähungen des Papstes sind durch die Buchdruckerkunst in alle Hände gelangt. Frundsberg versucht die Gemüter zu beruhigen, er sieht es voraus, was die hungernden, erregten Söldner in einer Großstadt anzurichten fähig sein könnten. Er erleidet einen Schlaganfall und muss sich in die Heimat zurück bringen lassen. Das Heer Karl V. marschiert – ohne dass dieser es verhindern kann – gegen die Mauern von Rom. Die 24.000 Mann werden dem Herzog von Bourbon unterstellt, doch dieser hat sie nie unter Kontrolle; der Geist der Rache am Papst und an Rom beherrscht die Seelen.

    Rom wurde genommen, die Massen der Landsknechte strömten in die Stadt und benahmen sich so wie sie glaubten, mit einer besiegten Stadt umgehen zu dürfen. Ein Ritter Schertlin schrieb: „Den 6. Tag May haben wir Rom mit dem Sturm genommen, ob 6.000 Mann darin zu todt geschlagen, die ganze Stadt geplündert, in allen Kirchen und ob der Erd genommen was wir gefunden, einen guten Teil der Stadt abgebrannt.“ Und an weiterer Stelle wird ausgeführt: „Vornehme Frauen wurden vor den Augen der Eltern und Männer die Opfer des ersten besten Knechts. Als dies Los auch die Töchter des Domenico Massimo traf, erblickte man darin die Strafe für den Geiz des Vaters. Vergebens umklammerten edle Römerinnen die Altäre der Klöster; man riss sie samt den Nonnen hinweg, um sie in die Lagerhöhlen trunkener Soldaten abzuführen. …“ Der Historikers Ferdinand Gregorovius schildert in „Geschichte der Stadt Rom“, 1889, das Verhängnis. „Was bei der Plünderung Roms geschah, ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das kaiserliche Heer und im Besonderen die Landsknechte Frundsbergs von dem gewalttätigen Gedanken eines Kreuzzugs gegen den Papst geleitet wurden.“ Ein von Generation zu Generation weitergetragener Hass begann sich zu entladen. Jener hochfahrende Kardinal Caetanus, der in Augsburg Luther so böswillig behandelt hatte, wurde durch Rom geschleppt, bald mit Fußtritten fortgestoßen, bald herumgetragen, eine Sackträgermütze auf dem Kopf. So zerrte man ihn fort zu Wechslern oder Freunden, sein Lösegeld aufzubringen. Die Landsknechte riefen: „Vivat Lutherus pontifex !“ „Lutheraner wie Spanier und Italiener ergötzten sich damit, die heiligen Zeremonien nachzuäffen. Man sah Landsknechte auf Eseln als Kardinäle einherreiten, einen als Papst verkleideten Knecht in ihrer Mitte; so zogen sie oftmals bis vor die Engelsburg, wo sie schrien, dass sie jetzt nur fromme und dem Kaiser gehorsame Päpste und Kardinäle machen würden, welche keine Kriege mehr führen sollten, und wo sie Luther zum Papst ausriefen. Trunkene Söldner bekleideten einen Esel mit geistlichen Gewändern und zwangen einen Priester, ihm das Sakrament zu geben, während das Tier auf Knien lag. ..“ „Vor der Engelsburg wurde unter den Augen des Papstes die Parodie einer kirchlichen Prozession inszeniert, mit der man Clemens aufforderte, Luther die Segel und die Ruder der ,Navicella’, des Petrusschiffchens, zu übergeben. Zum Hohn wurde Luthers Name mit der Schwertspitze in das Fresko ,La Disputa del Santissimo Sacramento’ (Die Disputation über das Allerheiligste) in den Stanzen Raffaels eingeritzt, und eine andere Inschrift verherrlichte Karl V. Kurz und präzise dazu ist das Urteil des Priors der Kanoniker von Sant’Agostino: „Malifuere Germani, pejores Itali, Hispani vero pessimi.“ (Die Deutschen waren schlimm, die Italiener schlimmer, am schlimmsten aber waren die Spanier.) Auch der Kardinal Ponzetta von S. Pancrazio wurde erst seiner 20.000 verscharrten Dukaten beraubt, dann mit auf den Rücken gebundenen Händen durch Rom geschleppt. Augenzeugen berichten: „Acht Tage lang dauerte die eigentliche Plünderung. In so kurzer Zeit ward erbeutet, was lange Raubsucht in dieser Priesterstadt aufgehäuft hatte. Geräte, Gewänder, Tapeten, Bilder, eine ganze Welt von Kunstwerken der Renaissance, wurden wie Plunder aufgehäuft und so auch behandelt.“ „Spanier und Landsknechte teilten sich Perlen mit Schaufeln zu; der elendeste Knecht besaß 3-4.000 Dukaten. Auf Plätzen und Straßen sah man Gruppen von Landsknechten, welche über Brettern oder auf dem nackten Boden würfelten. Um Spottpreise schleppten den Reichtum Roms die lachenden Juden in ihren Ghetto.“ Weinend ließ der Papst die Deutschen bitten, „das Licht der Kirche nicht auszulöschen“.

    „Jene Krieger Frundsbergs und Bourbons, welche wie hungernde Wölfe bei Regen und Sturm durch die Provinzen Italiens gewandert waren, zogen jetzt in Rom einher in Purpurkleidern, die Taschen gefüllt mit Edelsteinen, funkelnde Bänder um die nervigen Arme, den Hals umwunden mit dem goldenen Schmuck edler Frauen oder heiliger Madonnen. Man sah Landsknechte, welche die kostbarsten Perlen in ihre Schnurrbärte eingeflochten hatten. Sie tafelten in Prachtpalästen vom Gold und Silber der Kardinäle, bedient von zitternden Großen. In einer einzigen Nacht war die glänzende Hülle von Rom gefallen, und wie in mittelalterlichen Schauspielen, welche man Moralitäten nennt, war die üppige Gestalt der Roma als ein moderndes Gerippe, das nackte Laster, sichtbar geworden. Was waren jetzt diese Schwärme von Pharisäern und Höflingen, Kardinäle, Bischöfe, Monsignoren, Protonotare, Ordensgenerale, Richter, Barone und Signoren, alle diese im Pomp der Etikette mit Protektormienen einherwandelnden Herren und Herrendiener, welche gewohnt gewesen, sich für die Blüte der Welt zu halten und auf Nichtrömer mit Geringschätzung herabzusehen ! Zerlumpt und zerschlagen wankten sie in den Straßen umher oder lagen sie auf den Foltern, oder sie dienten dem rohen Kriegsvolk als Köche, Stallknechte, Wasserträger in ihren eigenen ausgeraubten Palästen.“

    Nach einer mehrwöchigen Belagerung der Engelsburg kapituliert Papst Clemens VII. am 07.06.1527 und wird der Gefangene des nachsichtigen Kaiser Karl V. – Georg von Frundsberg erholt sich nicht mehr von seinem Hirnschlag in Bologna, er stirbt auf seiner Mindelburg. Er lebt aber unsterblich in der Erinnerung des deutschen Volkes fort, als ein wahrer „Deutscher Michel“ („redlicher deutscher Riese“, von germ. mikkil = groß), der den Reichsfeinden das Fürchten und das Laufen gelehrt hat.

    Wäre es nach dem mehrheitlichen Volkswillen gegangen, nach dem in Deutschland weder damals noch heute die große Politik gemacht wurde, wäre damals die papistische Religion abgeschafft worden. Dann hätte es keinen Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) gegeben, Deutschland wäre weiter die bestimmende Zentralmacht Europas geblieben und hätte einen kraftvollen Kontinent in die Zukunft führen können, ohne die sich später ergebende und bis heute anhaltende, schwächende Zerrissenheit.

    -o-o-o-o-o-o-

    PLÜNDERUNGEN ROMS

    Die romstaatlichen und romkirchlichen Bevormundungen und Verbrechen gegenüber der deutsch-germanischen Nation hatten ein tief in der Volksseele verankertes Abneigungs- und Rachegefühl begründet. Das hat sich in drei historischen Entladungen realisiert. Doch nur die Plünderung Roms durch die Landsknechte des Georg von Frundsberg trafen Rom wahrhaft schmerzhaft. Die erste Bestrafung Roms war seine Einnahme durch die hungrigen westgotischen Krieger des Heerkönigs Alarichs an den Tagen 24./27.08. im Jahre 410. Den Kriegern wurde erlaubt, Beute zu machen. Dieses Ereignis wird von antiken Autoren als eine recht gnädige und gesittete Plünderung beschrieben. Roms sog. „heilige Stätten“ sind geschont worden und das sog. „Kirchenasyl“ wurde respektiert, Frauen tat man kein Leid an. Die zweite Einnahme und Plünderung Roms vollzog der Vandalenkönig Geiserich vom 02. bis zum 16.06.455, wegen römischer Vertragsbrüche und wohl als Reaktion darauf, dass der römische Kaiser Valentinian III. den verdienten Heermeister Flavius Aëtius am 22.09.454 eigenhändig ermordet hatte und selbst am 02.07.455 von zwei Gefolgsleuten des Aëtius erschlagen worden war. Der vandalischen Flotte öffnete Rom seine Tore und Geiserich gab seinen Männern die Stadt für 14 Tage zur Plünderung frei. Wieder geschahen keine Vergewaltigungen, keine wesentlichen Übergriffe, keine Feuersbrünste, keine Kirchenschändungen. Papst Leo I. hatte den Vandalen versichert, dass es keinen Widerstand geben werde, damit Kampfhandlungen und deren Folgen vermieden würden.Schon vierzehn Tage später feierten die Römer in fröhlicher Ausgelassenheit ihre Spiele im Circus Maximus. Bei der erneuten Besetzung Roms durch den ostgotischen König Totila, Ende 546, erfolgten keine Gewaltmaßnahmen und keine Plünderungen. Totila übte demonstrative Milde gegenüber seinen gutwilligen Gefangenen und ließ die stadtrömischen Senatoren in Kampanien internieren, denn er versuchte eine gemeinsame Ausgleichspolitik von Weströmern und Germanen bzw. Ostgoten gegen den Herrschaftsanspruch der Byzantiner, die im Anschluss dann das antike Westrom faktisch zugrunde gerichtet haben.

    © Gerhard Hess

    (Quelle: http://causa-nostra.com/Rueckblick/GEOR … 601a01.htm)

    Mit reichstreuem Gruß!

    Antworten
  4. 4

    Schmitti

    Moin Moin alle zusammen!!

    @ jürgen

    … „zurückgewonnen unsere Heroen.“ …

    … „Die Zeit des Erwachens und der Enttäuschung ist gekommen,
    die Wahrheit bricht sich wie ein Löwenzahn durch den Asphalt,“ …

    Klasse‼

    @ Bernd Ulrich Kremer

    … „Wenn sie unsere Fahnen verbieten, lasst sie es tun, wir scheißen drauf.“ …

    Genauso, der Feind, das DRECKSCHWEIN die USA hat uns nichts mehr zu SAGEN‼

    Sehr schön‼

    Mit deutschem Gruß

    Antworten
  5. 5

    NoNWO

    Nur leicht OT: Rudolf Hess hat heute Geburtstag. Auch er liebte sein Volk und sein Reich und wurde dafür hart bestraft.

    Antworten
  6. 6

    Bernd Ulrich Kremer

    Danke NoNWO für die Erinnerung:

    Die Schlussworte von Rudolf Hess vor dem Nürnberger „Sieger“-Tribunal

    https://www.youtube.com/watch?v=p5ZcEkCQpTw

    Gruß
    Bernd Ulrich

    Antworten
    1. 6.1

      Trutzgauer-Bote.info

      “… Was der Tod der Elf einmal bedeuten wird,
      vermögen heute nur wenige zu ahnen –
      noch weniger kann ich darüber schreiben.
      Wir stehen mitten in einer großen Zeitenwende.
      Was wir alle durchmachen sind ihre Geburtswehen.
      Alles scheint negativ –
      und einmal wird dann doch Neues und Großes
      geboren werden …”

      RUDOLF HESS

      Aus einem Brief des einsamsten Gefangenen der Welt, geschrieben am 28.10.1946 aus der Haft, an seine Frau, zwölf Tage nach Erhängen der Nürnberger Märtyrer.

      Antworten
      1. 6.1.1

        Schmitti

        @ Trutzgauer -Bote.info

        Habe ebenfalls was gefunden – ab 3:05 „Wir gedenken Rudolf Hess!“

        https://youtu.be/RrP6iCboYhs

        Sieg Heil dem Rudolf Hess und Schande denen, die ihn ermordeten‼

        Mit deutschem Gruß

    2. 6.2

      Triton

      https://www.youtube.com/watch?v=1bOt54y2QtM

      Immer wieder gern gesehen.
      Ein großer Deutscher, den ich gerne kennengerlent hätte.

      MdG

      Antworten
  7. 7

    Manuel Wagner

    Ja, so ist es, in uns lebt das Deutsche Reich. Noch verborgen vor den Zerstörern und Hasspredigern, die im Wuttaumel den Moment beherrschen. Doch was ist schon ein Moment, ein Staubkorn im Spiel der Zeit. Und dieses wird vom Wind bald verweht sein, die Felsstücke unseres Glaubens an Deutschland werden fest stehen, unverrückbar. Die Liebe und Treue zu unserem Reich sind aufgetürmte Felsen, sie ragen über den Staub derer, die kreischend die Dummheit predigen. Diese Wertlosen werden am eigenen Staub ersticken, kein Ton wird bleiben, der die Wahrheit stört. Unser Glaube an die edle Deutsche Nation wird uns auf dem großen Weg stärken, der Wind trägt uns über alle Hindernisse hinweg. Weil es der Sturm ist, den wir entfachen. Wir müssen uns keine Flügel leihen, die Pflicht, ES zu erhalten, verleiht uns Adlerflügel. Und aus unserem deutschen Herz gelenkt wird es keinen Irrflug geben. Zum edlen Ziel geht es, zum freien Deutschen Reich. Denn, wir sind diese Erben, wir stehen in der Pflicht : Das Große zu erhalten, in Ehre zu gestalten ! Und es steht wie ein Berg, Deutschland stirbt nicht.

    In Treue

    Manuel

    Antworten
  8. 8

    Manuel Wagner

    Eines noch, heute sind zwei Geburtstage großer Deutscher : Rudolf Heß 1894 und Ernst Udet 1896

    in Ehrerweisung

    Manuel

    Antworten
    1. 8.1

      Falke

      Hallo Manuel wieder ein Gedenktag. Die zwei waren nicht nur gute Flieger.

      Gruß Falke

      Antworten
  9. 9

    Manuel Wagner

    Lieber Falke, diese Deutschen sind in ihrer ganzen Größe die Vorbilder, für Die Erben dieser großen Zeit. Und wir werden dieses Erbe in Ehren halten, weil es uns Kameraden eine Herzenssache ist. In diesen Moment scheint die Sonne durchs Grau – Licht auf unserem Weg.

    Gruß Manuel

    Antworten
    1. 9.1

      Falke

      So ist es lieber Manuel. Diese Männer haben ein ausgezeichnetes Fundament errichtet und wir und weitere Nachfolgende können auf diesem Fundament wieder/weiter aufbauen.
      Wenn man die Bilder und Filme aus dieser Zeit sich an schaut was hat da für eine Kraft ein emporstreben im Volke gesteckt im Gegensatz zu heute.
      Das ist doch gar kein Vergleich.
      Ich will mal sagen ein bisschen hat man ja bis 1989 noch erlebt in Bezug auf Zusammengehörigkeit. Erst mal durch die Umstände die geherrscht haben und zweitens denke ich das die Zeit des Dritten Reichs weit nachgehallt hat.

      Gruß Falke

      Antworten
  10. 10

    Bernd Ulrich Kremer

    Heil Euch Kamerade!

    Hier habe ich ein schönes Gedicht von Heinrich Annaker, was wir (AO) zur Winter-Sonnenwende beim Sonnenwendfeuer vortragen, es paßt aber auch in diesem Zusammehang

    „Die Fackel geht von Hand zu Hand –
    wenn einem sie der Tod entwand,
    nimmt sie der nächste wieder auf;
    Der flammende Stafettenlauf
    geht weiter.

    Die Zeit rinnt schnell, und niemand frägt,
    wie lang die Fackel jeder trägt.
    Nur daß sie rein und leuchtend brennt,
    und daß in ihr ein Herz mitbrennt,
    ist wichtig.

    So tragen denn auch ich und du,
    die Fackel fernen Zielen zu.
    Ein kleines Stück.- Mag hell sie loh`n:
    Vor uns im Dunkel warten schon
    die Anderen!“

    Mit deutschem Gruß!
    Bernd Ulrich

    Antworten
  11. 11

    Antonia

    für Rudolf Hess !!!

    Gruß

    Antonia

    Antworten
  12. 12

    Friedrich

    Vielen Dank an
    Bernd Ulrich Kremer
    für „Georg von Frundsberg“

    Man lernt immer wieder etwas dazu!

    Antworten
  13. 14

    Bernd Ulrich Kremer

    AUCH ICH !

    Ich, einer von den Neuen und den Jungen,
    Auch heute noch von Deinem Geist durchdrungen,
    Reihe mich ein in jene treue Schar,
    Die wohl gealtert, aber fest und klar
    Das Ziel vor Augen, zu der Fahne hält,
    Die Du geweiht und uns voran gestellt.

    Du hast mir selber nie die Hand gedrückt,
    Und doch fühl` ich von Dir mich angeblickt;
    Dein stummer Mund noch immer zu mir spricht,
    Dein Wille ist und bleibt mir Weg und Pflicht.

    Und geh`n wir durch Verderbnis, Schmach und Nacht –
    Ich halte aus, daß Deutschland neu erwacht!
    Ich bleibe unseren hehren Zielen treu,
    Mein ganzer Stolz ist: ICH BIN AUCH DABEI !

    (von Kamerad K.H., USA, 1979)

    MdG.

    Bernd

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  14. Pingback: Die Strategie der Geschichtsfälschung | Der Trutzgauer Bote – Andreas Große

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