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15 Kommentare

  1. 1

    Bernd Ulrich Kremer

    13. März 1938 – 13. März 2013

    Zum 75. Jahrestag der Heimkehr Deutsch – Österreichs ins Reich!

    „Der Blumenkrieg“ von Gerd Honsik

    http://www.youtube.com/watch?feature=pl … hzNpc7pd18

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    1. 1.1

      Bernd Ulrich Kremer

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      1. 1.1.1

        Bernd Ulrich Kremer

        Nachtrag zur 2. deutschen Wiedervereinigung ( die 1. geschah 1935 mit der Volksabstimmung und Rückgliederung des Saargebietes in das Deutsche Reich):

        Ein Reporter berichtete über seine Ankunft:

        “Ohrenbetäubend ist das, wunderschön! … Langsam kommt das Auto, ganz langsam, mein Gott, aufrecht steht unser Führer hier – wie sehen ihn dort ganz nahe, ganz nahe ist der Führer – Sieg Heil! Sieg Heil!”

        Unter dem Eindruck der Triumphfahrt beschloss Hitler, mit dem “Anschluss” Österreichs nicht mehr zu warten, sondern ihn unmittelbar zu vollziehen. Staatssekretär Wilhelm Stuckart vom Innenministerium wurde nach Linz bestellt, um die entsprechenden Rege-lungen auszuarbeiten. Am Abend des 13. März unterzeichnete Hitler im Hotel “Weinzinger” in Linz das “Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich”. Tags darauf brach er nach Wien auf. Vor dem Hotel “Imperial”, in dem er abstieg, spielten sich dieselben Szenen eines hysterischen Vereinigungstaumels ab wie zuvor in Linz. Am 15. März versammelten sich Hunderttausende auf dem Wiener “Heldenplatz” zu einer so genannten “Befreiungs-Kundgebung”. Vom Balkon der Hofburg rief Hitler aus:

        “Ich kann somit in dieser Stunde dem deutschen Volk die größte Vollzugsmeldung meines Lebens abstatten. Als Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reiches melde ich vor der deutschen Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich.”

        In einer Volksabstimmung am 10. April stimmten über 99 Prozent für den “Anschluss”.

        Bernd

  2. 2

    Bernd Ulrich Kremer

    Von Gerd Honsik stammen auch folgende Zeilen:

    Die Saga vom Dritten Reich.

    Ich, einer von den Alten, die noch leben,
    Will mich aus diesem Schmutz der Zeit erheben
    Und künden, was ein Leben lang uns trieb
    Und dessen Abglanz meinem Herzen blieb.

    Ein Meer von Schlamm erstickte Glanz und Licht.
    Verrat und Lüge hatten mehr Gewicht,
    Mit rohen Kräften einer Welt gepaart,
    Die nie des edlen Wollens inne ward,
    dem wir gehorchten, unverzagt und treu.
    Mein letzter Stolz bleibt: ich war auch dabei.

    O hehres Losungswort: ein Volk, ein Reich,
    Ein Führer – und ein Schwert mit gutem Streich –
    Und eine Fahne schwarz und weiß und rot
    Mit einer Rune, die dem Übel droht –
    Der Traum der Väter – endlich Wirklichkeit –
    Acht Jahre lang – o unvergess`ne Zeit –
    Was sind die Schatten schon an deinem Licht.
    Verlogne Welt, der es an Glanz gebricht –
    Sie maß den Adel nur mit der Gewalt
    Und nahm uns Ehre, Sitte und Gestalt
    Bewußt und haßerfüllt, und gab dafür
    Uns ihren Abschaum: Sklavensinn und Gier –
    Und eine Meute von gekauften Knechten,
    Die ihre Wut am eignen Blute rächten.

    Acht Jahre – hoffnungsvoller Anbeginn –
    Glückhaft ein jeder Tag und voll Gewinn.
    Der Deutsche, überdrüssig hohler Worte,
    Packt wieder zu und wirkt an seinem Orte.
    Er schaut den andern mutig ins Gesicht
    Und fordert sich sein Recht und seine Pflicht.

    Die Achtung steigt, das Schwert wächst in der Hand.
    Im Morgenglanze steht das Vaterland,
    Die Künste blühn – es füllen sich die Wiegen –
    Sie zeigen heut noch wider tausend Lügen.
    Ein frohes Volk schart sich um seine Fahnen,
    Erlöst und frei und würdig seiner Ahnen.
    Was sind die Schatten schon an jenen Tagen –
    Für jedes Volk in Freiheit leicht zu tragen.
    Die kleine Schar der Lumpen schwieg gelähmt.
    Der offne Gegner wurde bald beschämt
    Und kehrte still ins Vaterhaus zurück,
    Und Tage kamen voller Glanz und Glück.
    Ein Volk – ein Reich – klang es durch deutsche Lande.
    O Österreich, es fielen deine Bande!

    Vom Nordseestrande bis zum Memelstrom,
    Vom Böhmerwalde bis zum Stephansdom
    Erschollen wieder frei die alten Lieder,
    Und namenloses Glück ergriff die Brüder,
    Die eben noch ein fremdes Joch ertrugen.
    Die Glocken klangen und die Herzen schlugen.
    Ein Volk – ein Reich – o unvergessne Stunden –
    Gedenk ich eurer, bluten tausend Wunden.

    Der Haß der Feinde wuchs ins Grenzenlose,
    Das Schicksal mischte seine dunklen Lose.
    Erstanden war der Bau in Herrlichkeit.
    Doch in den Gründen wühlten Lug und Neid,
    Vernichtung wollten sie und Acht und Bann.
    Und dieses Wissen trug der große Mann
    Mit schwerem Herzen durch die langen Nächte.
    Er rang mit seinem Gotte um das Rechte.
    Er sah das Ende des Äones nahen,
    Indes die Schurken nur den Gegner sahen:
    Das Deutsche Reich – ihm galt ihr Haßgeschrei.
    Da schlug ein Gott den Menschenwahn entzwei.

    Und kühne Siege zierten Deutschlands Farben –
    Und Helden, zahllos, seinem Ruhme starben.
    Doch unwert war Europa dieser Größe.
    Es sah voll Haß des Heiligen Reiches Blöße.
    Die Rachsucht ließ ihm Rast nicht und nicht Ruh,
    Sie stieß verblendet mit dem Dolche zu.

    Da ward das Schicksal des Äons besiegelt.
    Die letzte Rettungspforte stand verriegelt,
    Und unter irrem Haß- und Sieggeschrei
    Brach das Gefüge dieser Zeit entzwei.

    Haß, Wahn und Lüge und die blinde Gier:
    Nun ist die Schreckensherrschaft dieser vier,
    Zerstückelt und geschändet liegt das Reich –
    Und donnernd ruft die Rache: wehe euch!
    Euch wird sie bald das gleiche Schicksal geben.
    Wenn Deutschland fällt, dann soll die Erde beben!

    Mit deutschen Gruß!
    Bernd

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  3. 3

    Eva

    Weis jemand, wie es Herrn Honsik geht?

    Eva

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    1. 3.1

      Bernd Ulrich Kremer

      Liebe Eva,

      Aktuelleres als folgende Weltnetzmeldung weis ich leider auch nicht:

      profil.at › Österreich

      Neonazi-Comeback: Holocaustleugner Gerd Honsik wieder aktiv

      © APA/Georg Hochmuth

      Der 2011 vorzeitig aus der Haft entlassene Holocaustleugner Gerd Honsik ist seit Monaten wieder in der rechtsextremen Szene aktiv.

      Radioshows, Gedichtbände, Wahlempfehlungen: Wie das Dokumentationsarchiv des österreichischen Wiederstandes (DÖW) herausgefunden hat, ist Gerd Honsik seit einigen Monaten wieder am Werk. In der aktuellen Ausgabe der rechtsextremen Kärntner Zeitschrift „Der Heimatbote“ steuert Honsik, der 2010 wegen Wiederbetätigung zu vier Jahren Haft verurteilt und 2011 wegen der „guten sozialen Integration“ in seiner Wahlheimat Spanien und wegen seines „hohen Alters“ (Honsik war 69) vorzeitig aus der österreichischen Haft entlassen wurde, ein antisemitisches Gedicht bei. Unter dem Titel „Die geheime Formel zur Rettung der Welt“ schreibt er: „Da Christus einst die frechen Wechsler schlug, beschlossen die ihn dafür zu verderben! Wer ihnen das Geschäft versehrt, soll sterben! Mit Mord und Krieg schützt sich der Zinsbetrug. (…) Das Kalb von Gold darf nicht die Welt zerstören!“ Zudem bewirbt Honsik seine offenbar wiederbelebte Zeitschrift „Halt“, die er in Malaga herausgibt.

      Auf seiner Website radio-honsik.com sendet er regelmäßig Beiträge zum Thema „Bekenntnis zum Deutschtum“. Im September gab er dort seine Wahlempfehlung für die Nationalratswahlen in Österreich ab: Es bestehe „immer noch der Verdacht“, dass die Freiheitlichen „das Lebensrecht des indigenen deutsch-österreichischen Mehrheitsvolkes“ vertreten, so Honsik.

      Mitte Oktober verfasste der international bestens vernetzte Neonazi gemeinsam mit anderen Rechtsextremen den „Friedensappell von Malaga“, in dem sie die deutsche Regierung auffordern, „dem Urteil von Nürnberg aus dem Jahre 1946 die Anerkennung zur Gänze zu entziehen“. Wie das DÖW berichtet, hatte Honsik schon kurz nach seiner Entlassung vor zwei Jahren in diversen Neonazi-Foren mit seinem in der Haft verfassten Gedichtband „Die Nacht der Nibelungen“ für Aufsehen gesorgt.

      Gegen Bewährungsauflagen verstößt Honsik damit nicht – vom Oberlandesgericht Wien wurden ihm bei seiner Entlassung keine auferlegt. Der Verfassungsschutz will auf Anfrage von profil „keinen Kommentar“ zu Honsik abgeben. Bei der Staatsanwaltschaft Wien laufen derzeit keine Ermittlungen gegen den Rechtsextremen.

      (Quelle: http://www.profil.at/oesterreich/neonazi-comeback-holocaustleugner-gerd-honsik-371468)

      MdG.
      Bernd

      Antworten
  4. 4

    Manuel Wagner

    Gleiches Blut gehört in ein gemeinsames Reich ! Das ist kein Zauberspruch, es ist Bekenntnis zum vereinten Volk einer großen Nation. Keiner hat auf diesen Bildern ein jammerndes Opfer erkennen können, es gab nur Jubel, der aus unzählbaren Herzen der Begeisterung stieg. Es waren Bilder des Glücks, und dieses Glück erschütterte die Welt. Oder war es heimlich nur Bewunderung? Jedenfalls können 99% Zuspruch der ins Reich aufgenommenen Ostmark nicht täuschen. Hier erfüllte sich ein Traum : Ein Volk, ein Reich, ein Führer. So wurde ein glücksvoller Gedanke zur befreienden Wirklichkeit. Wie schön auch beschrieben : …wenn einst die Wahrheit aus dem Schlaf erwacht, steht auf und kündet von dem Blumenkrieg. Es war diese wundervolle Gabe Adolf Hitlers, Menschen zu führen, auf den richtigen Weg zu bringen und diese zu einer großen, starken Gemeinschaft zu schmieden. Ihm schenkte das Volk Vertrauen weil er überzeugen konnte, seine Worte waren Wegweiser in die Zukunft. Er war ein wahrer Führer, man spürte, sein Weg war auch der Weg des Volkes. Nie wieder gab es einen, der aus Hoffnung Erfüllung werden ließ, aus diesen Gründen wird er auch heute noch von unseren Feinden gehasst und verdammt. Aber langsam steigt die Zahl derer, die aus dem Schlaf erwachen, um einen zweiten Blumenkrieg zu erleben. Dieser wird vom Geist des EINEN getragen werden, als Geschenk für die Ewigkeit. Möge der A1H8 Virus unser Land befallen, bis in die Ostmark hinein und weiter. Denn, die Wahrheit lautet, Gleiches Blut gehört in ein gemeinsames Reich, dem Deutschen Reich. Des Führers Werk wird vollendet, schon bald.

    MdG
    Manuel

    Antworten
    1. 4.1

      Trutzgauer-Bote.info

      Unfaßbar: Virennachweis mit Ansteckung erstmals erfolgreich belegt:

      http://trutzgauer-bote.info/2015/04/25/das-a1h8-virus/

      Antworten
      1. 4.1.1

        Jovian

        Für manche ist er heilend, für manche aber auch tödlich, nur eine bestimmte genetische Disposition verkraftet diesen Virus.

    2. 4.2

      NSSA

      „Aber langsam steigt die Zahl derer, die aus dem Schlaf erwachen, um einen zweiten Blumenkrieg zu erleben.“

      Darauf wird es letztendlich in Bälde hinauslaufen. Einen weiteren Weltkrieg wird es, entgegen den Wünschen und Vorstellungen des internationalen Judentums, nicht geben.
      Um es mit den Worten unseres Führers zu sagen:

      „Wenn dieser Krieg abgeschlossen sein wird, dann soll in Deutschland ein großes Schaffen beginnen. Dann wird ein großes „Wach‘ auf!“ durch unsere deutschen Lande ertönen, dann wird das deutsche Volk die Fabrikation der Kano­nen einstellen und wird dann beginnen mit den Werken des Friedens, unserer neuen Aufbauarbeit für die Millionenmassen. Dann werden wir es der Welt zeigen, was in Wirklichkeit der Herr ist und wer der Herr ist: Kapital oder Arbeit. Und dann wird aus dieser Arbeit jenes große Deutsche Reich erstehen, von dem einst ein großer Dichter träumte. Es wird das Deutschland sein, dem jeder Sohn mit fanatischer Liebe anhängen wird, weil es auch für den Ärmsten die Heimat sein wird. Es wird auch für den tätig sein und wird auch dem das Leben erschließen.“

      Sieg Heil und Heil Hitler!

      Mit deutschem Gruß °/

      NSSA

      Antworten
  5. 5

    Manuel Wagner

    Oh ja, gegen diesen Virus hilft keine Impfung, keine Pille – nichts. Die beste Behandlung ist, die Wirkung des Virus noch verstärken lassen. Ansteckung heilt !

    Manuel

    Antworten
    1. 5.1

      Kleiner Eisbär

      Ich weiß die Metapher des Kurzen sehr zu schätzen – aber de facto handelt es sich bei der Wahrheit um etwas sehr Gesundes!

      Gruß vom kleinen Eisbären… 😉

      Antworten
  6. 6

    Eva

    Danke für die Antwort.

    Eva

    Antworten
    1. 6.1

      Bernd Ulrich Kremer

      Gerd Honsik: An meine Leser!

      30. November 2011 von beim Honigmann zu lesen

      Am sechsten September 2011 wurde ich nach vierjähriger politischer Gefangenschaft überraschend entlassen. Ich war in erster Instanz offensichtlich in allen 24 Anklagepunkten unschuldig wegen des „Verbrechens der nationalsozialistischen Wiederbetätigung“ angeklagt und verurteilt worden. Insgesamt sollte ich 8 ½ Jahre Kerker für gewaltfreie Meinungsäußerung verbüßen, alleine das Wiener Oberlandesgericht milderte im Zuge meiner Beschwerden das Strafausmaß um 2 ½ Jahre und gewährte mir einen bedingten Strafnachlass von 2 Jahren Kerker.

      Dank an meine Leser!

      Die große Gemeinde der Leser meiner Gedichte und Bücher sowie der Zeitschrift „Halt“ stand in diesen Jahren treu zu mir. Sie ermöglichte es mir nicht nur, alle Versuche, mich auch materiell zu vernichten (und wehrlos zu machen) zu vereiteln. So wurde mir es sogar möglich gemacht, den in der Haft verfassten Gedichtband „Die Nacht der Nibelungen“ herauszubringen.

      Meine bedingte Entlassung

      Im August dieses Jahres hatte das Landesgericht Wien meine Entlassung mit der Begründung abgelehnt, dass ich mich
      1.) in der Hauptverhandlung dadurch „einsichtslos“ gezeigt hätte, dass ich meine Meinung nicht geändert und
      2.) mich nicht freiwillig bereit erklärt hätte, mich einer „Behandlung“ („Entnazifizierung“?) zu unterziehen.
      3.) Die Gefängnisleiterin Frau Magister Kristin Schipper sprach sich unter Mißdeutung ihrer Kompetenz und in offenbar vorauseilendem Gehorsam ungeachtet meiner untadeligen Führung im Sinne von Staatsanwaltschaft und Justizministerium ebenfalls gegen meine vorzeitige Haftentlassung aus. Dabei meinte die Dame auf meine „zahlreichen Vorstrafen“ aus dem vorigen Jahrhundert hinweisen und diese interpretieren zu müssen.

      Meine Beschwerde und deren Argumente:

      Zu 1): Ich wurde nicht wegen meiner Meinung, sondern wegen Veröffentlichung meiner Meinung verurteilt. Nicht eine Änderung meiner inkriminierten Meinung (insbesonders zum „Holocaust“), sei Voraussetzung für eine bedingte Entlassung, sondern der Verzicht auf künftige öffentliche Äußerungen. Mit der bloßen Tatsache dass ich mich für unschuldig halte, diese Unschuld in außertourlichen Rechtsmittel (etwa Wiederaufnahme) zu beweisen suche, oder dass ich in der Hauptverhandlung vergeblich Beweisanträge zu stellen versucht hatte, könne eine Ablehnung der bedingten Entlassung nicht begründet werden.

      Zu 2): Unter einer „freiwilligen Behandlung“ wie sie das Erstgericht als Voraussetzung für meine Entlassung verlangte, könne ich mir nichts vorstellen. Die Möglichkeit zu einer solchen Behandlung wurde mir jedoch weder von der Anstaltsleitung noch von den derselben zuarbeitenden Psychologen und Psychiatern aufgezeigt oder gar angeboten. (Meine Mutter war nach 1945 einer sogenannten „Entnazifizierung“ unterzogen worden, die, da sie im Wesentlichen im Entzug von Arbeit und Nahrung bestand, damals keinen Erfolg brachte).

      Zu 3): Der Anstaltsleitung stünde es nicht zu, und es fehle Frau Kristin Schipper auch an der juristischen Qualifikation, meine „Vorstrafen“ aus dem vergangenen Jahrhundert als Ablehnungsgrund zu bewerten, da der Gefängnisleitung nur die Beurteilung der Führung während der Haft vom Gesetzgeber zugedacht sei. Auch seien die Vorstrafen, (bei denen es sich überwiegend um keineswegs einschlägige Geldstrafen wegen politischer Meinungen in Druckwerken handle) bereits in der Hauptverhandlung bewertet worden und dürften daher nicht nochmals zu meinem Nachteil ins Treffen geführt werden.

      Die Bedingungen für meine bedingte Entlassung aus der Haft: Wohnsitz Spanien.

      Das Oberlandesgericht fällte eine faire Entscheidung die allen Respekt verdient: Es folgte meiner Beweisführung zur Gänze, verlangte also nicht eine Abänderung meiner Meinung (Überzeugung). Vielmehr beschränkte es sich darauf, die bedingte Entlassung auf meiner Zusage, mich künftig insbesonders zum Holocaust nicht mehr öffentlich in strafrechtlich relevanter Form zu äußern, abzustützen.
      Ich bin fest entschlossen diese Zusage einzuhalten und ich wüßte nicht, warum ich zu diesem Thema noch etwas sagen sollte. Wenn ich dennoch außerordentliche und ordentliche Rechtsmittel anwenden werde wie etwa Wiederaufnahme, Nichtigkeit zur Wahrung des Gesetzes oder die Mittel von Strafanzeige und Disziplinarbeschwerde, so werde ich auch in diesen Schriftsätzen keinerlei persönliche Meinung zu diesem TABU-Thema anführen, vielmehr nur die Meinung der seriösen und vom Obersten Gerichtshof und dem Gesetzgeber als richtungsweisend erkannten Quellen zu meiner Verteidigung ins Treffen führen.
      Das Urteil, das meine Entlassung beschloss, nennt ausdrücklich als einen Entscheidungsgrund meinen spanischen Wohnsitz (an den zurückzukehren ich mich deshalb zunächst veranlasst sehe) ohne mir jedoch Besuche in der Heimat zu untersagen. Auch ein Antrag auf einen Wohnsitzwechsel zurück nach Österreich, zu einem späteren Zeitpunkt, etwa nach Ablauf der dreijährigen Frist der bedingt ausgesetzten Strafe, darf offenbar gestellt werden.
      („Ein Wohnsitzwechsel ist bekanntzugeben“).

      Die Verletzung der „Spezialität“

      Mit „Spezialität“ meint der Gesetzgeber, dass nach einer Auslieferung nur jenes Delikt angeklagt werden darf, dass im Auslieferungsbegehren genannt worden ist. Nun wurde in dem EU-Haftbefehl, der 2007 zu meiner Deportation von Spanien nach Österreich geführt hatte, als sogenanntes „Listendelikt“ ausschließlich der Begriff „Rassismus“ genannt. Ein Verbrechen das ich „insbesondere durch die Leugnung des Holocaust“ begangen hätte. Auslieferung, Anklage und Urteil erfolgten daher ohne jede gesetzliche Grundlage. Dies, weil
      1.) der Holocaust in dem Kalergibuch mit keinem Wort erwähnt wird und sich das Buch
      2.) von der ersten bis zur letzen Seite gegen Rassismus und Antisemitismus wendet.

      Erstes Ziel meiner Rechtsmittel: Die Rehabilitierung meines Buches „Rassismus legal?“ („Der Juden dritten Reich?“) betreffend den Kalergiplan.

      Dieses Buch, das in keinem Land Europas verboten ist, wurde zu Unrecht angeklagt und in einem zu bekämpfenden Fehlurteil rechtskräftig wenn auch nur in Österreich kriminalisiert. Da es wichtige Aussagen zur Geldpolitik enthält (es sagt den Zusammenbruch des Weltwährungssystems, den Zerfall der EU und die Rückkehr der Vaterländer voraus) sowie einen Plan zur Rettung der Demokratie durch Abschaffung der Parteien nach altgriechischem Vorbild, ist es mir ein Herzensanliegen zunächst in diesem Punkt die Wiederaufnahme des Verfahrens in Österreich zu betreiben.

      Soll und darf die Zeitschrift „Halt“, die ich 1981 gegründet habe, weiter erscheinen?

      Meine Freunde werden verstehen, dass ich mich aus dem Feld des politischen Journalismus zurückziehen muß. Ich will mich künftig mit meinem dichterischen Schaffen begnügen. Der Gedichtband „Siebentausend und eine Nacht“, der 51 bisher nicht verlegte Balladen, die ich während 19 Jahren des Exils und des Kerkers verfasst habe, enthält, steht vor der Vollendung und wartet darauf verlegt werden zu können.
      „Halt“ jedoch wird weiter erscheinen: Ein Deutscher, ein Schwede und ein Spanier, alle drei Meister des Wortes, Feinde der Geldherrschaft und Verfechter des Europas der Vaterländer, die den Lesern rechtzeitig vorgestellt werden, sind an mich herangetreten, „Halt“ unter Beobachtung auch der österreichischen Gesetze, weiterzuführen. Denn man darf nicht vergessen: „Halt“ ist keine verbotene Schrift. Nur der Bruchteil eines Tausendstel der Texte war während dieser dreißig Jahre verfolgt worden.

      Anfang 2012 wird die Nummer 134 erscheinen. Aus meiner Feder werden Sie dort jedenfalls noch meine Gedichte finden.
      „Glück auf!“

      Gerd Honsik

      Quelle: Thiazi Forum 29.11.11

      Gruß
      Bernd

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  7. 7

    Bernd Ulrich Kremer

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