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7 Kommentare

  1. 1

    Edda

    Heil Kameraden/innen,

    da zieh ich den Hut, vor so viel jugendliche Reife und Verantwortung gegenüber den ihm anvertrauten Schülerinnen und Schülern. Er war ja f a s t selber noch ein Schüler und ist den Anforderungen seiner Schüler, die sie an ihm stellten, sicher mehr als gerecht geworden.
    Entscheidend war die Liebe zu Ihnen und die Resonanz, die er sicher von den Schülerinnen und Schülern im Gegenzug erhalten hat.
    Das ist das optimalste für einen gemeinsamen Weg und die Krönung der Lehrertätigkeit.
    Leider war sie ihm durch diese widrigen Umstände nicht lange vergönnt. Hoffe, das er und seine Schützlinge im Grünland aufgenommen wurden.

    Heil & Segen
    Edda

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  2. 2

    Der Kräftige Apfel

    Heil Euch allen.

    Es ist ja eine von vielen Geschichten, die so ergreifend sind, daß einem das Herz im Leib zerspringen möchte. Wie viele solcher Menschen müssen damals gelebt haben, wenn allein die überlieferten Schicksals-Fragmente schon so stark in ihrer Aussage sind?
    Dann schaue ich das Foto an und kann es kaum glauben. Diese edlen Gesichtszüge, dieser wache Blick, daß man sich kaum hinzuschauen getraut oder aber sich kaum wieder loseisen kann. Nur der Anzug irritiert an dieser engelsgleichen Gestalt – obschon er ihn trotzdem bestens kleidet.

    Was haben wir verloren? Was haben wir noch? Was haben wir gewonnen?

    Manchmal bin ich sprachlos.

    Heil und Segen!

    Der Kräftige Apfel

    Antworten
  3. 3

    Hans Mühlberger

    In meiner Familie gab es auch einige Heldentaten und viel herzzerreisende Geschichten die für mich aber sehr groß sind.
    Dass meine ganzen Vorfahren, außer der Vater meines Vaters den Krieg, Gefangenschaft, Flucht und Vertreibung überlebt haben, grenzt für mich heute noch immer wieder an ein Wunder. Nur soviel: mein Vater überlebte drei Jahre Gefangenleger in Stalingrad und meine Mutter die sog. Brünner Vertreibung….
    1 Geschichte: Der älteste Bruder meiner Mutter geriet in eine ausweglose Situation in den Karpaten. Daraufhin stellte es der kommandierende Offizier seinen Soldaten frei, sich selbst zu retten, dankte ihnen für ihre Tapferkeit und Kameradschaft, drehte sich zur Seite und erschoss sich. Mein Onkel floh zusammen mit seinem besten Freund. Irgendwo erhielt dieser doch eine Schussverletzung und konnte nicht mehr gehen. Mein Onkel trug ihn tagelang durch die Karpaten – bis zu seiner eigenen völligen Erschöpfung. Daraufhin bat ihn der Freund, er möge ihn im Wald zurück- und sterben lassen und sich selbst retten. Schweren Herzen tat mein Onkel dies. Irrte selbst Wochen lang herum – die Heimat im Sudetenland war ja verloren- und kam schließlich nach Österreich. Von dort zum Rest der Familie nach Deutschland…..
    Das Gute kommt jetzt: ca. ein Jahr nach Kriegsende traf er diesen tot geglaubten Freund in einem Wirtshaus. Man kann sich die Freude und die Tränen gut vorstellen. Der Freund erzählte, dass ihn Waldarbeiter gefunden und gepflegt hätten.

    Antworten
    1. 3.1

      FRIGGA

      Hans – heil Dir,

      Was fuer eine unglaubliche Geschichte.

      Antworten
    2. 3.2

      Der Kräftige Apfel

      Heil Dir, Hans Mühlberger!

      Vielen Dank, daß Du diese bewegende Begebenheit mit uns teilst. Ich finde, daß man auch daran wieder wunderbar sehen kann, wie unsere Wege geführt werden. In unseren deutschen Märchen wird immer wieder darauf angespielt, daß die aufrechten, unermüdlichen Sucher heimgeführt/zum Ziel geführt werden.

      Mein Großvater, ein gottgläubiger Mann, überlebte als Einziger seines Zuges die Maschinengewehrsalven des Gegners, also er stand sprichwörtlich als Einziger wieder auf, weil die Kugel, die eigentlich sein Herz getroffen hätte, durch ein Marienamulett, welches er in der Brusttasche trug, abgelenkt wurde. Er hat das immer wieder erzählt und ich glaube ihm, obwohl es unglaublich klingt.

      Auch wenn es offenkundig viele Gegenbeispiele gibt, so stimmt es doch, daß man angebunden sein kann an die göttliche Fügung. Manche Menschen sind es vielleicht von Geburt an, das weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, daß man sich das durch Bewußtwerdung und Hingabe an die höhere Macht „erarbeiten“ kann. Vielleicht kann man auf diesem Weg sogar Karma auflösen, das einem eigentlich ein anderes Schicksal beschieden hätte.

      Es heißt nicht umsonst: Dem Tapferen das Glück!

      Und auch die vielen anderen, die ihren Weg auf Erden gewaltsam beenden müssen, erfüllen dadurch Allvaters Gesetze, denn der Tod ist ein Tor, der diese dann an anderer Stelle machtvoll wirken läßt.

      Sieg Heil!

      Der Kräftige Apfel

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      1. 3.2.1

        Lena

        Heil Dir Der Kräftige Apfel!

        Von meinem Großvater kenne ich aus dem I. WK diese Geschichte,
        dieses Amulett ist in meinem Besitz.

        An Hans, habe Dank für diese wunderbare Begebenheit!
        Das Leben schreibt die schönsten Geschichten.

        SIEG HEIL !
        Lena

  4. 4

    Thor

    Heil Euch Kameraden,

    das sind Geschichten die einem das Herz erweichen.
    Ein Gefühl von Ehrfurcht, Stolz und Trauer erfüllt einen.
    Es gibt bestimmt tausende solche Geschichten, nur wer erzählt sie weiter bewahrt sie.
    Wir sollten nicht nur Bilder, sondern auch solche Geschichten und Anekdoten sammeln und veröffentlichen. Sie sind ein Teil der wahren Geschichte.

    Sieg Heil!

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