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22 Kommentare

  1. 1

    Piet Hein

    Na, das war doch ein nettes Filmchen, welches mir trotz der Unspektakulärtheit gut gefallen hat.

    Fröhliche und zufriedene Menschen, die Zuversicht ausstrahlen, Natur war noch Natur und frei von Chemtrails oder HAARP und wer den reizenden Damen beim Schwimmen gesagt hätte ihr Geschlecht sei nur erdacht hätte wohl zurecht schallendes Gelächter geerntet.

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  2. 2

    Anti-Illuminat

    Heute ist Kammlertag. Am 14. Mai explodierte öfters mal ein Waffenlager.

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  3. 3

    Mica

    Das war schön eben anzuschauen. Was fuer eine friedliche Stimmung.
    Danke fuers Einstellen.

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  4. 4

    Der Neue

    Heil und guten Morgen
    Wenn ich mir die Straßen heutzutage anschaue mit dem Verkehr, es ist einfach nur noch Stress und hat nichts mehr mit der Romantik von der damaligen Zeit.
    Ich fahre inzwischen nicht mehr gerne, wenn ich beruflich nicht drauf angewiesen wäre würde ich lieber mit den öffentlichen Verkehr fahren.
    Heutzutage ist regelrechter Krieg auf den Straßen und macht in keinsterweise mehr Spaß.

    SH

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  5. 5

    Wilhelm Tell er Miene

    Heil Kameraden!
    Dieses Thema ist so aktuell und brennend. Wer sich heute den Verkehr mit seinen GLobalisierungstransportwahnsinn anschaut, bekommt Krampfadern in die Platte! Die A2 ist schon zur Via Warschau mutiert, und wenn man mitbekommt wie die „Ware“ von A nach B gekutscht wird, fragt man nur noch nach dem Sinn dieser Wirtschaft.
    Den Güterverkehr auf ein notwendiges MaSS reduzieren, den Vertreterverkehr (darfs noch eine Versicherung mehr sein , mit den Gebietsleiterrabatt) so regulieren, dass er nur noch das Notwendige abdeckt. Schon können wir anfangen , die Autobahnen wieder rück zu bauen!
    Tür und Tor auf, lassen wir die guten alten Zeiten wieder rein!
    SSieg Heil

    Antworten
    1. 5.1

      Kleiner Eisbär

      Warschauer Allee Wilhelm… 😉

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      1. 5.1.1

        Wilhelm Tell er Miene

        Heil Dir kleiner Eisbär!
        Oder so, jedenfalls sind rund 70% der LKW`s da polnische, Und das Weltweite hin und her verschiebe von Gütern ist eine Katastrophe! Keine Qualität und wer will da noch sagen, dass dies billiger wäre.
        Zum PKW Verkehr: 2006 war wohl das Jahr, wo die Zahl der Neuzulassungen von „Firmenautos die der Privatzulassungen überschritten hatte. 2014 war dies schon bei über 60%. UND so fahren die auch!!! Zerkloppt!? kommt ein neuer her. Das alles für Sinnlossch…..!
        Bzw. sehen wir auch in unseren Umfeld was die s.g. Firmenberater, Zertifizierer usw. so wirklich in den Betrieben zu tun haben. Ruinieren!
        SSDieg Heil

    2. 5.2

      Lena

      Heil Kameraden!

      Es ist ein Elend auf den Autobahnen.

      Als ‚damals‘ der Güterverkehr von der Schiene auf die Straßen verlegt wurde, war das (für mich) schon abzusehen, was wir heute sehen. Das war ein Akt gegen die Vernunft und genau SO läuft es seitdem in der bunten Repuplik..

      Warum fällt das Niemanden auf ??? Außer uns natürlich!

      SIEG HEIL !!!

      Antworten
      1. 5.2.1

        Triton

        Das liegt ganz einfach an den Menschen selbst.
        Weil alle Leute alles haben wollen und das bitte billig und sofort.

        Das Konsumverhalten ist DER ZENTRALE PUNKT und für viele Mißstände direkt verantwortlich.

        Der Mensch schafft sich seine eigene Hölle, sagt aber, daß die anderen das schuld seien.

        Eigenverantwortung ist was feines weil sich, einmal erkannt und angewendet, dahinter die eigene Macht offenbart.

        GruSS

      2. Der Neue

        Heil Triton
        Ja da stimme ich dir zu, ich fühle mich seit einiger Zeit mitverantwortlich.
        Aber nicht nur damit auch mit der Vergiftung und Abholzung der Wälder. Ich habe mir früher auch nie Gedanken darüber gemacht, aber wenn man irgendwo in der Natur steht und sieht zb den abgeholzten Wald vor sich , kommt mir immer wieder der Gedanke da trifft mich genauso die schuld daran.
        in vieles haben wir es selbst in der Hand was aus unserer Umwelt geschieht. Solche Veränderungen brauchen aber Zeit, denn 40 Jahre Erziehung in ein falschen System und dann sich ändern von heut auf morgen geht nicht, egal wie jeder drüber denkt sowas braucht Zeit, immer wieder kleine Veränderungen.
        Obwohl ich einen sehr starken Willen habe, 40 Jahre ändert man nicht über Nacht.
        Inzwischen ist der TV nur noch aus, nur für eigene filme oder Musik geht das Gerät an und das auch nur sehr selten.
        Biologisches Zahnputzmittel, versuchen so wehnig wie möglich Fremdworte zu benutzen (was wirklich sehr schwer ist), Milch meiden, Viel weniger Fleisch essen, schnell Kassen meiden, Konsum meiden und so weiter – Ein kleiner Schritt vor den anderen.
        Das tolle, meine Freundin denkt genauso darüber.
        Vieles wird sich so oder so ändern wenn unsere Kameraden da sind.

        SH

      3. 5.2.2

        Triton

        Ich würde den Begriff „Schuld“ völlig verwerfen.
        Man hat es nicht besser gewusst, es war uns nicht bewusst…. liegt weniger schwer im Magen.
        Es ist klar, daß gewisse Kreise immer wieder von Schuld reden, da exakt sie uns klein hält aufgrund iher Schwere….

        Das alles Entscheidende ist das Bewusstsein, das Wissen über die Dinge…und das wir diese tatsächlich in der Hand halten.
        Erst einmal muss es erkannt und zweitens auch umgesetzt werden.

        Unser so genanntes Händi, als kindliches Spielzeug erschwinglich angeboten, in Wahrheit ein gigantische Kontroll und Überwachungsinstrument, das Erkennen ist das Eine, das Umsetzen das Andere, dieses offenbart, wie die Gesellschaft problemlos mit Suchterscheinungen gelenkt wird.

        Nimm den Menschen die wöchentlichen Sonderangebote weg und du wirst sehen wie sie alle jammern.
        Das sie für den ganzen Plunder arbeiten müssen, bemerken sie nicht.

  6. 6

    AeltererKnecht

    Das erste Foto bildet die alte Saaletal-Brücke über den Lehestenbach und die Saale, im ehemaligen Zonengrenzbereich zwischen Bayern und Thüringen bei Rudolphstein, ab. Sie wurde damals, ich denke es war gegen Ende März 1945, gesprengt um den Amis das einfache Vordringen ins Land des blauen Goldes zu erschweren. Ich selbst hatte seinerzeit, im Jahre 1936 das Vergnügen, als knapp sechsjähriger mit meinem Vater zu dieser Baustelle reisen zu können. Mein Vater, Maschinenbau-Ingenieur von Beruf, hatte damals eine Arbeitsstelle bei einer Hoch- und Tiefbaufirma, die dem Unternehmen Todt unterstellt, diese Brücken baute. Selbstverständlich baute „seine Firma“ nicht alle, aber einige und zu denen zählte diese Lehesten-Brücke. Später dann war sie „Symbol“ für den Eisernen Vorhang und die Zerschlagung des Deutschen Reiches. Ich bewahre so diese Bilder der Vergangenheit in meinem Hirnkastel für die Ewigkeit. Bilder die mich zutiefst berühren.

    Ich habe keine Ahnung, ob der „Reichspylon“ noch auf der westlichen Seite der Auffahrtrampe steht? Ich denke aber mal, das der Pylon nicht zu dem oktroyierten Gedankengut der thematisierten „Brücke der Einheit“ passen würde und somit wohl geschliffen worden ist. Die Auffahrten hingegen jedenfalls sind wohl kaum verändert!
    Übrigens wurde diese Brücke, wie die meisten anderen auch, im Verlauf eines Jahres fertiggestellt, natürlich gab es auch viel aufwändigere, die dann selbstverständlich mehr Zeit in Anspruch nahmen. Man stelle sich diese Effektivität mal heutigen Tags vor! Ein Jahr, für die Erstellung eines Bauwerks dieser Größenordnung. Diese Zeit wird benötigt um nur ja alle „Playmobil-Baustellen-Absicherungen“ zu installieren!

    Bereits im Jahre 1924, während seiner Haft in Landsberg am Lech, hatte Adolf Hitler ein deutliches Interesse an der Entwicklung von Kraftfahrstraßen, insbesondere dem Bau von Autobahnen und Autos erkennen lassen. Auf seinen vielen Fahrten, die dem Zweck der guten Sache dienten, quer durchs Deutsche Reich, hatte Adolf Hitler die Situation des Deutschen Straßennetzes kennengelernt, wie Rudolf Heß in einem seiner Briefe dokumentierte. Bevor aber Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde und er somit in die Lage versetzt werden konnte, seine früheren Ideen in die Wirklichkeit umzusetzen, sollten noch neun Jahre ins Land gehen, von 1924 bis 1933 also.

    Als der neue Reichskanzler, bereits zwölf Tage nach seinem Amtsantritt, bei der Eröffnung der „Internationalen Automobil und Motorrad-Ausstellung“ am Kaiserdamm in Berlin ankündigte, die Inangriffnahme eines großartigen Straßenbauprogramms in die Tat umsetzen zu wollen, da war die halbe versammelte Fachwelt irritiert und erstaunt zugleich. „So wie das Pferdefuhrwerk sich seine Wege schuf, die Eisenbahn den dafür nötigen Schienenweg baute, muß der Kraftverkehr die für ihn erforderlichen Autostraßen erhalten. Wenn man früher die Lebenshöhe von Völkern oft nach Kilometerzahl der Eisenbahnschienen zu messen versuchte, dann wird man in Zukunft die Kilometerzahl der für den Kraftverkehr geeigneten Straßen als Maßstab dafür anzulegen haben.“

    Am 1. Mai1933, weniger als drei Monate danach, hieß es in Adolf Hitlers Rede auf dem Tempelhofer Feld, wo Hunderttausende von Deutschen zusammengekommen waren: „ Wir stellen ein Programm auf, das wir nicht der Nachwelt überlassen wollen, das Programm unseres Straßenneubaues, eine gigantische Aufgabe, die Milliarden erfordert. Wir werden die Widerstände dagegen aus dem Wege räumen und die Aufgabe groß beginnen. Wir werden damit eine Serie öffentlicher Arbeiten einleiten, die mithelfen, die Arbeitslosenzahl immer weiter herunterzudrücken.“

    Noch gab es ein Problem, wer denn der Generalinspektor für die neu geschaffene Gesellschaft zur Vorbereitung der Reichsautobahnen „GEZUVOR“ ( Gesellschaft zur Vorbereitung der Reichsautobahn ) werden sollte: Zur Wahl standen Gottfried Feder und Fritz Todt, der bis dahin die Geschicke der Staßenbaufirma Sager & Woerner leitete. Also ein Mann von Fachkompetenz. Es war wohl so, daß Adolf Hitler unter diesem Gesichtspunkt, die Wahl auf Fritz Todt leicht werden ließ. So nahm dann alles Weitere seinen bekannten Lauf.

    Man hatte sich für den Bau dieser Verkehrswegeplanung für ein Volkswirtschaftliches Programm entschieden. Ganz im Sinne von Volk und Wirtschaft und nicht wie die „Programme“ der Weimarer Zeit, die total auf Rendite und Fiskalnutzen bauten, eben komplett nach mosaischer Art. Beute das Volk aus und lasse es hernach auch noch für den Raub bezahlen.

    Man könnte jetzt noch über die eigentliche Entstehung der Autobahnen reden, daß aber würde hier den Rahmen eindeutig sprengen. Nur so viel sei gesagt. In den nachkrieglichen Abhandlungen über den modernen Straßenverkehrswegebau wird viel über die „Erfindung“ des modernen Schnellstaßenbaues gelabert und die Erfindung einem gewissen Dotore Piero Puricelli und seiner Autostrada Milano Gesellschaft zugeordnet. Was aber auch immer an Ideen im europäischen Ausland umgesetzt wurde, es hielt keinem Vergleich mit den Reichsautobahnen stand. Zum einen waren es keine mehrspurigen Strecken, immer nur mit direktem Gegenverkehr, und zum anderen, ganz Wichtigen, hielt die bauliche Qualität ebenso keinerlei direkten Vergleichen stand, waren sie doch allesamt, mehr oder minder dem Prinzip des Makadam, verhaftet.

    Oder, an anderer Stelle wird ja gern der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Adenauer, mit der bauartlich an eine doppelspurige Chaussee erinnernde Bundestraße 9 zitiert. Einerlei wer immer diesen „Titel“ der ersten Autobahn zugedacht bekam, sie alle hatten das gleiche bauliche Manko, des zu schmal und bei weitem zu kurz Gedachten. Zu Adenauer sei an dieser Stelle noch angemerkt, daß er, als Kostgänger des Koudenhove-Kalergie Plans, des Paneuropäischen Gedankenguts, wohl kaum für ein Denken in National oder gar insbesondere, des Volkssozialen zu verorten war.

    Hier, beim Bau der Reichsautobahnen, wurde mit Sorgfalt auf einen fein ausgesuchten Unterbau, wie dito auf eine Deckschicht, die dem Verkehrsaufkommen, wie den jahreszeitlichen Witterungsbedingungen gewachsen sein sollte und es auch war, großer Wert gelegt. Darüber hinaus fügte sich jegliche Streckenführung harmonisch in die Landschaft ein und bildete somit ein ingeniöses, wie architektonisch handwerkliches Gesamtgefüge! Schaut man hingegen auf neue Errungenschaften des Autobahnbaues, so kann man nicht umhin festzustellen, daß der Gedanke des in die Natur gefügten, gänzlich abhanden gekommen ist. Ein wildes, gar anachronistisch wirkendes, Hingeklotze mit vielen implementierten Fallstricken, welche ein nie enden wollendes Flick- und Reparaturwerk zur Folge hat.

    Nie zuvor, und dies ist bis zum heutigen Tage ein Novum geblieben, hat ein Land, ein Volk mit seiner Führung eine solche Leistung hervorgebracht, daß nach Ablauf von vier Jahren, von geplanten 7.000 Kilometern Autobahnwegstrecke, gute 3.900 Kilometer bis 1939 dem Verkehr übergeben werden konnten. Heute dauern Wegstrecken-Reparaturen von wenigen Kilometern eine geschätzte Ewigkeit, die dann auch noch zu erheblichem volkswirtschaftlichen Schaden führt, weil, nach kurzer Inbetriebnahme schon wieder Folgeschäden durch Nachlässigkeit und Murks, entstanden sind.

    Antworten
    1. 6.1

      Trutzgauer-Bote.info

      Lieber AeltererKnecht,

      ich danke Dir für diesen wieder einmal sehr interessanten und wahrlich bereichernden Kommentar.

      Sieg Heil!
      der Kurze

      Antworten
      1. 6.1.1

        Kleiner Eisbär

        Dem Dank schließe ich mich an.

        Gruß vom kleinen Eisbären

      2. 6.1.2

        Lena

        Auch mein Dank möchte sich anschließen. Älterer Knecht, das ist sehr interessant! Falls Du mehr davon hast, ich höre gerne zu!

        Heil Dir!
        Lena

      3. 6.1.3

        Wilhelm Tell er Miene

        Heil Dir Älterer Knecht!
        Die von Dir gemachten Aussagen über Zustand und Bau der Autobahnen heute kann ich nur voll und ganz bestätigen! Baustelle Berliner Ring: für die Erweiterung von 3 auf 4 Spuren 8 km, eine Bauzeitvorgabe von 3,5 Jahren!
        Für den Bau einer Umgehungsstrasse 3 jahre (4km) . In der Zeit wurde fast das gesamte Reichsautobahnnetz gebaut. Nur zum Vergleich, welche Baumaschinen heute zur Verfügung stehen!
        Der Bau von Autobahnen heute dient nur zum Kasse machen , da die schnell notwendig werdenden Reperaturen wohl noch mehr Geld einbringen. Manchmal denke ich beim abreiten meiner Touren, dass die Fernstrassen nurnoch dazu da sind, um Baustellen ein zurichten und so wieder bei irgend einen Halsabschneider die „Kasse“ klingeln zu lassen.
        Es wird Zeit, das sich was gewaltig ändert! Im Bezug auf Bau des Srassennetzes und in der Organisation des Transportes!
        SSieg Heil

  7. 7

    Andy

    Wunderschoene Aufnahmen von einem Deutschland welches sich viele sicherlich zurueckwuenschten.
    Selbst Coca Cola hatte das Vergnuegen die Reichsdeutschen Autobahnen zu benutzen, auf denen bestimmt nicht viele Kisten zu Bruch gegangen sind. 🙂 Minute 14.25

    Antworten
  8. 8

    Josef57

    Heil Euch Kameraden, es wird alles gut.
    Er weiß, was sich gehört.

    Sieg Heil

    Josef57

    Antworten
    1. 8.1

      Andi

      Heil Dir, Josef,
      es freut mich, daß Du guter Stimmung bist 🙂

      Endsieg Heil

      Andi

      Antworten
  9. 9

    Kleiner Eisbär

    Ein Artikel des Hamburger Abendblattes vom 05.11.2012…

    „Enormer Sanierungsbedarf südlich des Elbtunnels. Betonträger werden erneuert. Das bedeutet eine Dauerbaustelle für mehr als 15 Jahre.

    Hamburg. Das Tor zur Welt schrumpft zum Nadelöhr. Die A 7 wird rund um den Elbtunnel für einen Zeitraum von voraussichtlich mehr als 15 Jahren zur Dauerbaustelle. Denn nun kommt heraus: Nicht nur im Norden, auch im Süden der Röhre muss die Autobahn saniert werden. Das hat Enak Ferlemann (CDU), parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem Abendblatt bestätigt. „Die Auswirkungen dieser Baustelle auf den gesamten Norden machen uns Sorgen“, sagte er. „Wir werden vom Hamburger Senat ein Konzept einfordern, wie man die Verkehre umlegen kann.“

    Wie berichtet, soll in den kommenden Jahren der nördliche Abschnitt der A 7 vom Bordesholmer Dreieck bis zum Elbtunnel von vier auf sechs Fahrspuren, in einigen Bereichen sogar auf acht Spuren verbreitert werden. Doch mittlerweile hat sich auch südlich der Elbquerung ein gewaltiger Sanierungsbedarf aufgestaut. Dort ist die Autobahn aufgeständert. Auf einer Länge von gut vier Kilometern verläuft sie auf Betonträgern. „Diese Träger und die Fahrbahn haben ihr Lebenszeitende erreicht“, sagte Ferlemann. „Wir haben das untersucht. Das muss alles neu gemacht werden.“ Im Zuge des Neubaus soll die A 7 auch in diesem Bereich acht Spuren bekommen. „Das wird eine Riesenbaustelle“, sagte der Staatssekretär.

    Einen genauen Zeitplan gibt es derzeit noch nicht, ebenso wenig eine Kostenschätzung. Ferlemann: „Wir werden im Süden des Tunnels erst dann bauen, wenn wir im Norden fertig sind. Sicher ist, dass die A 7 für zehn bis 15 Jahre zur Dauerbaustelle wird.“ Deshalb sei es wichtig, rechtzeitig nach Entlastungsmöglichkeiten zu suchen. „Es wäre schön, wenn wir möglichst rasch eine zweite Elbquerung bei Glückstadt bekommen würden“, sagte Ferlemann – und spielte damit auf die aktuelle Debatte um den Weiterbau der A 20 in Schleswig-Holstein an.

    Der Bauplan für die A 7 sieht vor, dass im Jahr 2014 mit dem Ausbau des 65 Kilometer langen Teilstücks vom Bordesholmer Dreieck in Schleswig-Holstein bis zum Autobahndreieck Hamburg-Nordwest begonnen werden soll. Die Bauzeit beträgt vier Jahre. Im Hamburger Abschnitt wird es länger dauern, denn dort sollen drei unterschiedlich lange Bereiche aufwendige und teure Lärmschutzdeckel bekommen. Klaus-Peter Hesse, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, rechnet für die A 7 im Norden des Tunnels mit einer Gesamtbauzeit von zehn Jahren. Demnach könnte erst nach 2024 mit dem Abriss der Stelzenautobahn im Süden begonnen werden. Hesse: „Bis dort alles fertig ist, dürften weitere fünf bis sechs Jahre vergehen.“ Das würde bedeuten: freie Fahrt auf der A 7 gäbe es erst ab 2030.

    …“

    Staus bis 2030: Die A 7 wird zur Dauerbaustelle

    Und zur Leverkusener Rheinbrücke (A 1) äußere ich mich jetzt mal nicht…

    Antworten
    1. 9.1

      Kleiner Eisbär

      Nachtrag:

      „Die Hochstraße Elbmarsch ist mit 4258 m die längste Straßenbrücke Deutschlands. Bis zum Bau der Saale-Elster-Talbrücke war sie die längste Brücke Deutschlands.

      Die Hochstraße ist Teil der Autobahn A 7 und liegt in Hamburg südlich vor dem Neuen Elbtunnel. Das Bauwerk mit sechs Fahrstreifen führt über die Elbmarsch mit Industrie- und Hafenanlagen und besteht aus der eigentlichen 3840 m langen Hochstraße (K20) sowie der 418 m langen Hochstraßenrampe (K30). Die Hochstraße wurde auf eine mögliche Verbreiterung um einen weiteren Fahrstreifen je Fahrrichtung ausgelegt. Gebaut wurde die Brücke in den Jahren 1971 bis 1974.

      …“

      Hochstraße Elbmarsch

      Genau genommen sind es zwei Brücken – die Richtungsfahrbahnen sind getrennt!

      Antworten
  10. 10

    Kradfahrer

    Heil Euch Kameraden,
    hier noch eine kleine Ergänzung aus den Glanzzeiten des deutschen Autobahnbaus:

    Baue denn, deutsches Volk, deine neuen Bahnen:
    So, daß der Rechner erschrickt,
    So, daß die Jugend jubelt.
    Der Geizige aber empöre sich.
    Der Kühne sehe sein Sinnbild.
    Bereite Pein und Zweifel
    Dem Feigen wie dem Trägen!
    Dem Großgesinnten aber eine Andacht!
    Soll euch das Glück in das Land,
    So baut die Straßen der Schönheit, der Freude!
    Und wollt ihr die Macht,
    So führt auf herrischer Heerbahn
    Sie jubelnd ins Reich!

    Wir sollten bei dem Befahren der Autobahnen immer an ihre Erschaffer und Bauer denken, auch das ist ein Gedenken an unsere Ahnen. Schließlich haben dereinst über 1 Million Volksgenossen an diesem großen Werk mitgearbeitet.

    Sieg Heil

    Antworten

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